Krisen und Interventionen von Christoph Riedel

Krisen am Ende des Lebens verstehen und begleiten wird im vorliegenden Werk als psychologisch orientiertes Angebot an Sterbende und deren An- und Zugehörige verstanden.
Sterbende sind meist in ihrer Autonomie, in ihrer Entscheidung- und Gestaltungsfähigkeit stark eingeschränkt. Immobilität und zunehmende Isolation verstärken ein Gefühl der Hilflosigkeit, auch gegenüber den Begleitenden. Es kann zu Krisen kommen. Mit Hilfe psychotherapeutischer Ansätze kann eine gelingende Interaktion entstehen, auf deren Grundlage neue Möglichkeiten entwickelt werden können. Die persönliche Resilienz und die individuellen Ressourcen der Sterbenden und deren Angehörigen bilden die Grundlage für die psychologische orientierte Begleitung.
Ziel dieses Buches ist nicht, die Begleitenden zu psychotherapeutischen Fachkräften auszubilden, sondern Verständnishilfen und Interventionsanregungen zur Beruhigung Sterbender in Krisensituationen vorzustellen.

Krisen und Interventionen
Palliative Care für Einsteiger, Band 6
Christoph Riedel, Nadine Lexa (Hrsg.)
ISBN: 978-3-946527-10-7, Preis: Euro 29,99 (D)/Euro 30,90 (A)

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Soziale Arbeit ist mehr als „nur“ Sozialarbeit

Das ist der Schwerpunkt der soeben erschienen neuen Ausgabe der hospiz zeitschrift.

Was macht die Sozialarbeit im Hospiz und der palliativen Versorgung? Maria Wasner stellt in ihrem Beitrag die zentralen Aufgaben der Sozialarbeit vor. Aktuell ist die Sozialarbeit sehr unterschiedlich, regional und von der Art der Versorgung abhängig. Das neue Hospiz- und Palliativgesetz könnte hier einiges verändern.

Josef Raischl, fachlicher Leiter des Christophorus Hospiz Vereins München e.V., sieht eine der Kernarbeitsfelder der Sozialarbeit in der Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen, im Besonderen bei der Koordination des Ehrenamtes.

Aber auch soziale Arbeit in der Trauerbegleitung oder als fester Bestandteil der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung wird vom jeweiligen Standpunkt her betrachtet.

Wir schauen auch zu unseren Nachbarn; palliative Sozialarbeit in Europa –  ein Beitrag von Pam Firth (UK) und Karl W. Bitschnau (A), beide Mitglieder der Social Work Task Force bei der EAPC (Europäische Gesellschaft für Palliative Care) und soziale Arbeit in britischen Hospizen, ein Beitrag von Jutta Widlake, Sozialarbeiterin im St. Luke’s Hospiz in Plymouth.

Sich umeinander am Lebensende sorgen, geht das auch anders? Der Sorgebedarf steigt und die Ressourcen der Pflege nehmen ab. Vor diesem Hintergrund entstehen neue spannende Sorgekulturen.

Und zuletzt erwähnt, unser überregionaler Stellenmarkt und bundesweiter Veranstaltungskalender. Ich hoffe, wir haben Sie neugierig gemacht.

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Preis: 12,00 € (Einzelheft); 44,00 € (Jahresabonnement)

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USA und Schweiz

In beiden Ländern gib es Stiftungen, die letzte Wünsche erfüllen. Sie wissen, wovon schwerstkranke Kinder und Erwachsene träumen: Zum Beispiel von einem Besuch im Disneyland.
Ob die Erfüllung der Wünsche auch Auswirkung auf die körperliche Verfassung der Betroffenen hat, dem sind israelische Wissenschaftler nachgegangen. Sie haben herausgefunden, dass z.B. krebskranke Kinder, nach der der Erfüllung ihres letzten Wunsches, weniger an Depressionen und Angstzuständen litten und sie waren zuversichtlicher, was die Erreichung ihrer Ziele anging.
Die Stiftung Wunderlampe in der Schweiz versucht, schwerst kranken Kindern ihre Wünsche zu erfüllen und die Wünsche der Kinder sind vielfältig, vom Ferrari Fahren bis zum Besuch bei DJ Bobo.
In den USA erfüllen die Make-a-Wish-Foundation und die Dream Foundation Wünschen von Kindern und Erwachsenen. Die Erfüllung eines Wunsches wird bei den US-Amerikanern auf ca. 10.000 Dollar beziffert. Die beiden Organisationen haben nun eine „kleine“ Aufstellug der häufigsten Wünsche veröffentlicht:

Erwachsene

• Finanzielle Unterstützung: Schwerstkranke Menschen haben teilweise finanzielle Sorgen. Sie wünschen sich die „kleinen“ Dinge des Lebens. Dazu gehört auch die Begleichung der Wasser- oder Stromrechnung
• Urlaub: Noch einmal wegfahren oder –fliegen, Strandurlaub oder Themenparks; Hawaii und Disneyland stehen ganz oben in der Wunschliste.
• Familie: Betroffene möchten Verwandte und Freunde ein letztes Mal sehen und können dies nicht mehr selbst organisieren.
• Kleine Wünsche nach Normalität: Ein Abendessen in einem Restaurant oder einen Tag in einem Spa gehören zu den häufigsten Wünschen.

Kinder

• Urlaub: Das wurde am häufigsten genannt. Auch bei Kindern steht Disneyland und Hawaii hoch im Kurs, aber auch Kreuzfahrten und der Besuch eines Pop-Konzerts.
• Was wäre wenn: Einen Tag den Traumberuf, den man nicht erreichen kann, erleben; Feuerwehrmann, Polizist oder Model.
• Stars: Kinder möchten ihren Lieblingssportler oder Stars aus der Medienbranche persönlich kennen lernen.
• Shopping: Einem Jungen mit Leukämie ermöglichte die Stiftung einen Einkaufsbummel, bei dem er Weihnachtsgeschenke für sich und seine Familie kaufen konnte.

Weitere Infos unter:
https://www.medinside.ch/de/post/palliative-care-das-wuenschen-sich-todkranke-menschen

In Deutschland gibt es nun ein junges Projekt mit ähnlichem Ziel: Die AWO startete in mehreren Bundesländern das Projekt Wünschewagen. Wir werden darüber im nächsten Bundes-Hospiz-Anzeiger berichten.

 

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