Der Bundes-Hospiz-Anzeiger mit dem Schwerpunkt Die Hausärztin/der Hausarzt ist soeben erschienen.

 

 

Mehr als die Hälfte aller Menschen möchten zuhause sterben, aber nur ca. 23% versterben tatsächlich zuhause. Um mehr Menschen ein Sterben zuhause zu ermöglichen, dazu hat das neue HPG bereits einiges verbessert. Nun geht es darum, dies umzusetzen und weiterzuentwickeln.

 

Ein Interview mit der Bundesvorsitzenden des Deutschen Hausärzteverbandes betont wie wertvoll die langjährige Beziehung zwischen Patient und Hausarzt für die Begleitung im hohen Alter und im Sterben sei.

 

Vorgestellt wird ein Modelprojekt zur Allgemeinen ambulanten Palliativversorgung (AAPV) in einer Gemeinde im Saarland. Ziel war es, dem Wunsch der Menschen zu entsprechen, in ihrer gewohnten, häuslichen bis zuletzt leben zu können.

Und eine „Landärztin“ berichtet über ihre Arbeit und vor allem über ihre Zusammenarbeit mit der SAPV bei „ihren“ Patienten, die palliativ zuhause versorgt werden können.

 

Neben dem Schwerpunkt berichten wir über die Schreibtherapie und den Letzte-Wünsche-Wagen. Und wir interviewen zwei interessante Menschen: Frau Öxler spricht über das Thema Spiritualität und Frank Ostaseski berichtet im letzten Teil seines Interviews von seinen Erfahrungen mit sterbenden Menschen aus Sicht und Überzeugung eines Zen-Buddhisten.

 

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Hospiz Esslingen

 

 

Das Hospiz Esslingen und die Ev. Gesamtkirchengemeinde Esslingen sind mit dem Paul-Lechler-Preis 2018 für Ihr Projekt „Letzte Fragen: Esslingen im Dialog“ ausgezeichnet worden.

Das Projekt soll Menschen ins Gespräch über das Sorgen füreinander bringen. Es sollen Räume geschaffen werden, in denen Platz ist für das Erzählen, aber auch Platz für das absichtslose und vertiefte Zuhören. Die Lebenserfahrung der Bürgerinnen und Bürger soll im Vordergrund stehen… und neue Netzwerke sollen entstehen.

Die Lechler-Stiftung, 1875 von Paul Lechner im Alter von damals 26 Jahren gegründet, unterstütze Arme und Bedürftige. Paul Lechler legte fest, dass 10% seines Unternehmensgewinns in diese Stiftung fließen sollen, dies hat sich bis zum heutigen Tag nicht geändert. Bis heute unterstützt die Stiftung sozial-karitative und kirchliche Projekte in Baden-Württemberg mit ca. 2 Mio. € im Jahr.

Wissenschaftlich unterstützt wird das Projekt von Prof. Dr. Andreas Heller (Universität Graz) und Dr. Patrick Schuchter (Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, Wien)

Anhaltende Trauerstörung als Diagnose

 

 

Die Internationale Statistische Klassifikation von Krankheiten der WHO (International Statistical Classification for Diseases, ICD-11) soll erneuert werden. Dabei wird die Aufnahme der anhaltenden Trauerstörung als Diagnose diskutiert.

Drei ForscherInnnen der Humboldt-Universität Berlin haben nun mit Hilfe einer Online-Befragung bei 2088 deutschsprachigen Fachleuten aus den betroffenen Bereichen danach gefragt, wie sie diese Klassifizierung beurteilen.

Mehr als 40% waren der Ansicht, dass diese Neuregelung, also die Einstufung als mögliche Krankheit, mehr Vor- als Nachteile bringe. Mehr als 30% sahen es genau anders herum. Knappe 25% meinten, dass sich Vor- und Nachteile gegeneinander aufwiegen.

Damit es als Krankheit diagnostiziert werden kann, muss die Tauerstörung mindestens seit sechs Monaten bestehen. Die Umfrageteilnehmer empfanden diesen Zeitraum zu 11% als passend, hingegen 49,2% stimmten für einen Zeitraum von 12 Monaten.

Nähere Informationen finden Sie im Newsletter – Trauerforschung im Fokus unter:

www.trauerforschung.de

Der Newsletter wird von IBBE e.V. betrieben und enthält, kostenlos und werbefrei, Aktuelles aus der internationalen Trauerforschung.

 

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