Klaus-Peter Buchmann
Demenz und Hospiz. Sterben an Demenz erkrankte Menschen anders?
Wuppertal 2007

ISBN: 978-3-9811240-6-4
Preis: 19,90 Euro (D), 20,50 Euro (A)
inkl. MwSt., zzgl. Versand
Diese Publikation ist im Anschluss an eine Untersuchung entstanden, in der Hospizeinrichtungen in Deutschland zur Situation dementiell erkrankter Menschen in der letzten Lebenszeit befragt wurden. Sie macht in ihren Ergebnissen deutlich, dass die Begleitung an Demenz erkrankter Menschen in der letzten Lebensphase Mittel und Wege finden kann, gewissermaßen durch den erschwert scheinenden Wahrnehmungskontakt hindurch zu gehen und ein eigenes Modell der Begleitung von sterbend dementiell erkrankten Menschen zu entwickeln. Deutlich wird dabei, dass dieses eigene Begleitmodell für von Demenz betroffen Sterbende mit einem veränderten pflegerisch-medizinischen Demenzbegriff arbeiten wird. Auch stellt die Publikation anhand der Befragung der Hospizeinrichtungen heraus, dass einige organisations- und tagesstrukturelle Besonderheiten der Hospize schon sehr gute Möglichkeiten bieten, dementielle Erkrankte „gut“ in der letzten Lebenszeit zu begleiten.
Das eigentliche Neue dieser Publikation ist dabei, dass sie die Demenz in der Dimension eines Lebens bis zuletzt – eben des einen Lebens abseits aller Phasenhaftigkeit – integral begreift und diesen Hintergrund zum Ausgangspunkt verbesserter Möglichkeiten und Chancen einer Lebens- und Sterbebegleitung von an Demenz erkrankten Menschen in Pflegeeinrichtungen im allgemeinen und in Hospizen im Besonderen nimmt. Handlungsbedarfe und Ansätze erweiterter Begleitangebote für dementiell erkrankte Menschen werden hier auf den Punkt gebracht.
Der Autor, Klaus-Peter Buchmann, Diplom-Pflegewirt (FH), ist seit vielen Jahren gerontologisch tätig und mit konzeptionellen Fragen der Leitung und des Auf- und Ausbaus von Alten(pflege)einrichtungen betraut.