Weihnachten im hospiz verlag

 

Keine Angst – es ist noch weit, aber…

denken Sie schon jetzt an Ihre MitarbeitInnen und Ehrenamtlichen. Wer freut sich nicht über eine kleine Aufmerksamkeit, eine Wertschätzung zu Weihnachten oder zum Ende des Jahres.

Filzengel zu Weihnachten

Unsere ganz flauschigen und anschmiegsamen Weihnachtsengel für den Schlüsselbund oder die Handtasche. Nur im 5-er Set erhältlich

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Handschmeichler aus Bronze

Ein Engel für alle Fälle – dieser Handschmeichler aus Bronze beschützt seinen Besitzer, ganz unabhängig von Religion und Weltanschauung.

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Engelskerzen

Was wäre Weihnachten ohne Engel? Noch ein Engel, besser gesagt eine himmlische Engelskerze. Erhältlich in zwei Größen und zwei Farben.

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Weihnachtskarten

Unsere ultimative Weihnachtskarte: nur im 5er-Set mit halbtransparentem Kuvert für 7,95 €

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Oxymoron – ein Hospizkrimi

In eine warme Decke auf dem Sofa hüllen, eine Kerze oder den Kamin anzünden, ein Glas Tee oder Glühwein und schon kann das Lesevergnügen losgehen. Der Hospizkrimi spielt im hohen Norden und im Schwarzwald. Lassen Sie sich entführen.

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Geschenk-Gutschein

Und was mache ich, wenn ich dem Beschenkten selbst die Wahl lassen möchte? Ein Gutschein vom hospiz verlag. So können Ihre haupt- und ehrenamtlichen Begleiter selbst auswählen, was ihnen gefällt.

 

Gutscheine ab einem Mindestbestellwert von 10 € sind beim Verlag erhältlich. Den individuellen Wert des Gutscheins können Sie selbst wählen.

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Sorgekunst – Mutbüchlein für das Lebensende

Wir brauchen Mut am Lebensende, Mut zum Selberdenken, Mut, sich schwierigen Themen zu stellen. Unsere letzten, existentiellen Fragen müssen wir uns selbst stellen, dafür brauchen wir Mut. Aber Mut kommt nicht über einfach über uns, er erwächst mit der Zeit, aus Zuspruch, daraus, dass wir uns nicht nur einmal mit den letzten Fragen auseinandersetzen. Mut erwächst immer aus der Angst, stellen wir uns dieser Angst, dann kann daraus Mut entstehen. Sorgekunst – ein Muss für jeden Hospizler, Haupt- oder Ehrenamt, Voll- oder in Teilzeit

Warum ein so wertvolles Büchlein nicht zu Weihnachten oder zum Jahreswechsel Ihren MitarbeiterInnen oder Ihren MitarbeiterInnen als kleines Dankeschön schenken?

Hier unsere Mengenrabatte für Hospize, Hospizvereine und Fördervereine:

Verkaufspreis: € 14,90

Beim Bezug von 10 Büchern erhalten Sie einen Rabatt von 10%, Stückpreis € 13,41

Beim Bezug von 20 Büchern erhalten Sie einen Rabatt von 15%, Stückpreis: € 12,65

Beim Bezug von 30 Büchern erhalten Sie einen Rabatt von 20%, Stückpreis: € 11,92

Der Rabatt gilt nur bis 31.12.2017, alle Preise zuzüglich Versandkosten.

Bücher mit Staffel- und Mengenpreisen sind nur über den Verlag direkt bestellbar: info@hospiz-verlag.de

Trauer

Menschen nutzen ganz unterschiedliche Strategien und Wege, mit Ihrer Trauer umzugehen. Die Universität Jena möchten nun in einer Online-Studie genau dies wissenschaftlich untersuchen und darauf basierend Unterstützungsmöglichkeiten für Trauernde verbessern.

 

Die Befragung richtet sich an alle Personen, die in den letzten fünf Jahren eine ihnen nahestehende Person durch Tod verloren haben und mindestens 18 Jahre alt sind. Unter

https://ww3.unipark.de/uc/trauerstudie

können Sie bei der Studie im Internet mitmachen.

Sterbefasten

Sterbefasten ist in aller Munde. Einer aktuellen Studie zufolge herrscht hier ein großes Informationsdefizit. Viele Menschen betrachten Sterbefasten als eine natürliche Todesursache – eine Fehleinschätzung. „Auch der freiwillige Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit ist eine Form des Suizids. Die medizinische Unterstützung des Sterbefastens entspricht in vielen Fällen der Suizidhilfe“, sagt Ralf Jox, Privatdozent am Institut für Ethik, Geschichte und Theorie der Medizin der Universität München. In einem Beitrag in der renommierten Fachzeitschrift BMC Medicine weisen die Autoren um den Münchener Medizinethiker Ralf Jox, dem Palliativmediziner Gian Domenico Borasio und einem Medizinrechtler der Universität York auf Grundlage einiger Fallbeispiele darauf hin, dass viele PatientInnen das Sterbefasten nicht ohne ärztliche Hilfe realisieren könnten – ärztliche Hilfestellung aber unter die in Deutschland verbotene Suizidhilfe falle oder fallen könnte. Nach Ansicht der Autoren muss hier der Gesetzgeber Klarheit schaffen.

Serviceroboter

Die Gesellschaft wir immer älter – ein Trend, der nicht nur, aber auch unsere Gesellschaft vor neue Herausforderungen stellt. Pflegenotstand! Der Anteil der Hochaltrigen steigt kontinuierlich, die Zahl der Pflegenden sinkt. Ist ein würdiges Sterben im Altenpflegeheim und in den Hospizen noch möglich? Der Staat sucht nach neuen Wegen. Das Bundesministerium für Forschung und Bildung fördert nun unter Federführung des Fraunhofer Instituts ein Projekt, das den Einsatz von Servicerobotern im Bereich Anreichen von Essen und Trinken ermöglichen soll. Der Roboter soll in der Lage sein, über Sprachbefehle einem Menschen Essen zu reichen oder ihm etwas trinken zu lassen. Auch soll es dem Mensch mittels Touchpad möglich sein, z.B. den gewünschten Bissen auszuwählen. Ist das die Welt, in der wir leben und sterben möchten?

Die Jubiläumsausgabe des Bundes-Hospiz-Anzeigers widmet sich Europa.

 

Der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband e.V. feiert Geburtstag – 25 Jahre Hospizarbeit in Deutschland auf Bundesebene!

 

POLEN

Hospizarbeit in Polen – bei uns kaum bekannt.

Bereits 1978 besuchte Cicely Saunders mehrere Städte in Polen und hinterließ nachhaltige Spuren. 1981 entstand der erste Freundeskreis für kranke Menschen, der als Beginn der Hospizbewegung in Polen gilt. Was daraus wurde, berichtet Krzysztof Wisla eindrucksvoll.

 

NIEDERLANDE

Gerbert van Loenen, berühmter Autor und Journalist in den Niederlanden, berichtet uns vom neuesten Vorstoß der Abgeordneten Pia Dijkstra im niederländischen Parlament: Suizidbeihilfe im Alter bei Todeswunsch. Kein Leiden, keine Krankheit nur „lebensmüde“ oder „lebenssatt“ soll genügen?

 

ÖSTERREICH

Sterben in Europa ist vielfältig. Der Suizid wird umgedeutet und was bedeutet das für die Hospizarbeit? Andreas Heller stellt Forderungen an Europa.

Leena Pelttari, Geschäftsführerin des Dachverbandes Hospiz Österreich, leitet derzeit eine Task Force in der Europäischen Palliativ Gesellschaft zum Thema Ehrenamt in Europa. Auch sie haben eine bemerkenswerte Charta für das Ehrenamt aufgestellt.

 

GROßBRITANNIEN

 

Last but not least – die Mutter aller modernen Hospize, das St. Christopher’s Hospiz in London. Shaun O’Leary, einer der beiden Geschäftsführer des Hospizes, gibt sich mit dem Geschaffenen nicht zufrieden, er sieht große Herausforderungen auch in Großbritannien auf die Sorge für sterbende Menschen zukommen. Welche das sind, lesen Sie in unserer neuen Ausgabe des Bundes-Hospiz-Anzeigers und vieles mehr…

Neugierig geworden? Wir hoffen das, hier gleich Ihre persönliche Ausgabe oder ein Abonnement bestellen.

Studie des DHPV e.V.

 

Der Deutsche Hospiz-und PalliativVerband e.V. (DPHV e.V.) stellte den Deutschen in einer repräsentativen Umfrage Fragen zum Thema Sterben und Tod. Hier nur einige Ergebnisse:

58% der Befragten, die bereits über ihr Sterben nachgedacht haben, möchten zuhause sterben. 2012 waren es noch 66%.

27% gaben an, in einer dafür geeigneten Einrichtung sterben zu wollen. 2012 waren es nur 18%.

43% der Befragten gaben an, eine Patientenverfügung verfasst zu haben. 2012 waren es lediglich 26%. Weiter 32% haben zumindest ernsthaft darüber nachgedacht. 2012 waren es noch 43% – ein Indiz dafür, dass nach dem Denken auch gehandelt wird?

Großer Nachholbedarf besteht bei der Kostenaufklärung: nur 18% der Befragten wussten, dass die Inanspruchnahme hospizlicher Dienste kostenfrei ist. 2012 waren es nur 11%, dennoch da gibt es viel aufzuholen.

Mehr dazu finden Sie unter www.dhpv.de

Nicht nur Placebos haben ihre Wirkung, auch Nocebos wirken

 

Placebos rufen nicht nur positive Wirkungen hervor, Placebos können auch negative Nebenwirkungen, sog. Nocebo-Effekte erzeugen. In klinischen Studien wurden Probanden Placebos verabreicht, wobei die Probanden auch über mögliche Nebenwirkungen informiert wurden. Zugleich wurden die Probanden in zwei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe erhielt die Zusatzinformation, dass das Medikament teuer, die andere Gruppe die Mitteilung, dass das Medikament günstig sei. Bei der Gruppe mit dem teuer geglaubten Medikament traten stärkere Nebenwirkungen auf, in diesem Fall war es ein höheres Schmerzempfinden, als in der Gruppe mit dem günstigen Medikament. Die Studie, die am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf durchgeführt wurde, zeigt, dass negative Erwartungen das Schmerzempfinden beeinflussen können.

Interdisziplinärer Lehrgang für Palliative Geriatrie

Alte Menschen und Sorgekultur
Bern – Wien – Berlin 2018/2019

Flyer Lehrgang PallGeriatrie 2018

Der Lehrgang umfasst 120 Stunden und besteht
aus drei Blöcken (à fünf Tagen Montag bis Freitag).
Eine Kurswoche umfasst 35 Stunden (Präsenzunterricht,
Projektarbeit, angeleitetes Selbststudium).
Für die zusätzliche, begleitete Projektarbeit (Hausarbeit)
werden 15 Stunden anerkannt.
In jeder Veranstaltungswoche wird ein zusätzliches
kulturelles Abendprogramm angeboten.
Anwesenheitszeiten: 09.00 bis 17.00 Uhr,
Montag ab 10:00 Uhr, Freitag bis 16:00 Uhr.

 

Organisation und Kontakt

Kompetenzzentrum Palliative Geriatrie (KPG)
Stiftung Unionhilfswerk Berlin
KPG Bildung
Richard-Sorge-Straße 21A
D 10249 Berlin
bildung@palliative-geriatrie.de
Tel: +49 30 42265838

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Fachgesellschaft für Palliative Geriatrie e.V.

Veranstaltungen

 

DIGINA in München

Neue Standards für unser virtuelles Vermächtnis
Konferenz über das digitale Leben, den digitalen Nachlass und das digitale Nachleben

München, 05. Oktober 2017 – Am 16. November 2017 findet in München die digina, die Konferenz zum digitalen Leben, statt. Im Fokus stehen der digitale Nachlass und das digitale Nachleben. Was passiert mit unseren Daten, Profilen, Abos und Kundenkonten im Netz, wenn wir nicht mehr da sind? Welche Kosten und Werthaltung entstehen? Eine gesellschaftlich wie wirtschaftlich brisante Fragestellung, die mit Vertretern aller relevanten Branchen diskutiert wird. Gemeinsam formulieren sie das erste offizielle Konsenspapier, um neuen Standards und Lösungen den Weg zu ebnen. Zu den Sprechern zählen Branchengrößen wie Google-Projektmanager Jan Hannemann, Agnieszka M. Walorska, Michael Praetorius und Schauspielerin Marie-Luise Marjan. Förderer sind unter anderem das Zentrum Digitalisierung.Bayern (ZD.B) und der Somnity-Datensafe.

Nach ihrem Kick-off 2016 in Hamburg eröffnet die digina Konferenz 2017 ihre Pforten in München. In der Alten Rotation im Pressehaus in der Bayerstraße kommen über 200 Vertreter aller relevanten Branchen zusammen, darunter Online-Unternehmer, Juristen, Versicherer, Banken, Trauerbegleiter und Verbraucherschützer. Auch Privatpersonen und Familien sind zum öffentlichen Diskurs eingeladen. Gesucht werden praktische Lösungsansätze und neue Standards, um das junge und weite Feld des digitalen Erbens nachhaltig zu definieren.

Digitaler Nachlass und digitales Nachleben
Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie können wir unser digitales Leben in Form des digitalen Nachlasses und des digitalen Nachlebens am besten organisieren, schützen, regeln und weitergeben? Während der digitale Nachlass die konkreten Zahlenwerte umfasst, die hinterlassen werden, beschreibt das digitale Nachleben die Erinnerungswerte. Bislang gibt es keine Lösung, die alle Ebenen des digitalen Lebens nachhaltig verwaltet. Dabei ist die digitale Vorsorge nicht nur im privaten Umfeld wichtig, wenn es beispielsweise um Bilder, Online-Konten oder Abos geht. Auch für Unternehmen kann es im Ernstfall prekär werden, wenn wichtige Passwörter und Zugangsberechtigungen fehlen.

„Wir müssen uns unseres digitalen Selbst bewusstwerden und auch die Verantwortung dafür übernehmen“, erklärt Sabine Landes, Initiatorin der digina. „Wer seine Datenströme nicht zu Lebzeiten regelt, belastet damit seine Hinterbliebenen erheblich. Nicht nur wegen des nachträglichen Verwaltungsaufwands und der möglichen Kosten, die für die Erben entstehen. Geliebten Angehörigen ist es schlichtweg nicht möglich, endlich abzuschließen. Stattdessen müssen sie hart mit sich ins Gericht gehen, welche Fotos und Profile sie löschen lassen oder nicht – sofern sie sich überhaupt die Befugnis dafür erkämpfen können.“

Branchentreff und erster interdisziplinärer Konsens
Um alle Branchen auf einen einheitlichen Wissensstand zu bringen und Entwicklern die Bahn zu ebnen, formulieren sie gemeinsam mit den Experten vor Ort ein erstes offizielles Consenus Paper – angefangen vom Status quo in Deutschland bis hin zum konkreten Anforderungskatalog an technische Lösungen.

Zum Programm der digina werden Sprecher aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Medien beitragen, wie zum Beispiel Google-Projektmanager Jan Hannemann, Agnieszka M. Walorska, Michael Praetorius und Schauspielerin Marie-Luise Marjan. Start-ups und etablierte Unternehmen haben die Möglichkeit, an Ständen ihre Konzepte zu präsentieren und sich in Workshops auf Augenhöhe auszutauschen. Zu den Sponsoren zählen unter anderem das Zentrum Digitalisierung.Bayern (ZD.B), das vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt- und Verbraucherschutz gefördert wird, sowie Somnity, der Service für die digitale Vorsorge und den digitalen Nachlass der netzbetreuer GmbH.

Die Konferenz richtet sich allgemein an Meinungsträger, Lösungsanbieter, Start-ups, Vorsorgende, Nachsorgende, Entscheider, Macher, Wissenschaftler, Gelehrte, Kritiker, Philosophen, Finanzdienstleister, Bestatter, Berater, Verbraucherschützer, Datenschützer, junge Menschen, reife Menschen, Unternehmer, Selbstständige, Freiberufler, Entwickler, Politiker und Neugierige.

Im Vorfeld der Konferenz am 4. November 2017 findet das digina Barcamp statt, bei dem an konkreten Lösungen gearbeitet wird. Es richtet sich an Innovatoren, Digital-Interessierte und Start-ups sowie an Blogger und jeden, der die Themen digitaler Nachlass und digitales Leben proaktiv mitgestalten möchte.

Zum Programm: https://digina-conference.com/programm/
Zu den Tickets: https://digina-conference.com/tickets/

Über die Veranstalter
Die Veranstalter der digina 2017 sind Sabine Landes und Dennis Schmolk vom Infoportal digital-danach.de, in Kooperation mit Mario C.G. Juhnke und David Sporer von digithana sowie Alexander Pinker vom Startup-Netzwerk SUN e.V. / Medialist Group.
digital-danach.de ist ein unabhängiges Infoportal zu digitalem Nachlass und Online-Trauerkultur. Sabine Landes und Dennis Schmolk haben es 2015 ins Leben gerufen. Die Beiträge reichen von Recherchen zu Vorsorge und Nachlassverwaltung über relevante Dienstleister und Angebote bis zu Beiträgen über die gesellschaftliche Debatte um Sterben und Erben im Netz.
www.digital-danach.de
digithana ist ein Projekt der mediahelden GmbH, das sich als technischer Lösungsanbieter positioniert. Vor dem Hintergrund einer vertrauensvollen Lösung zur Organisation und Speicherung von relevanten Daten, geht es in diesem Projekt nicht allein um die Technik, sondern auch um die Ethik, die ein solches Unterfangen benötigt. www.digithana.com
Das Startup-Netzwerk SUN e.V. ermöglicht einen vertrauensvollen Austausch zwischen Menschen, die sich für verantwortungsbewusstes Unternehmertum engagieren. SUN vereint aktive und zukünftige Gründer, Unternehmer, Investoren und Mentoren aus verschiedenen Branchen und Phasen der Gründung. www.startupnetzwerk.org

Fokus Zivilgesellschaft –

das ist der neue Schwerpunkt der soeben erschienen neuen Ausgabe der hospiz zeitschrift

 

CHARTA

Zu den ureigenen Aufgaben der Hospizbewegung gehörte von Beginn an das Thema Sterben, Tod und Trauer in die Gesellschaft zurück zu bringen, Sterben als Teil des Lebens wieder in die Gesellschaft zu integrieren. Die Charta ist ein weiterer richtiger Schritt in diese Richtung, Sterben, Tod und Trauer in die Gesellschaft und die Kommunen zu bringen.

ZIVILGESELLSCHAFT

Birgit Weihrauch und Raymond Voltz zeigen in ihrem Beitrag die Handlungsfelder auf, in denen Hospiz und Kommune zusammen arbeiten können, um eine gute Daseinsvorsorge für die dort lebenden Menschen bis zuletzt zu gewährleisten. Gerade die Kommunen sind in der Verantwortung, Zugangsgerechtigkeit zu schaffen und zivilgesellschaftliches Engagement der Bürger und der Kommune in eine gute Versorgung umzusetzen.

Ohne eine funktionierende Zivilgesellschaft wird eine sorgende Gemeinschaft nicht möglich sein. Doch was genau ist eine Zivilgesellschaft? Thomas Klie zeigt auf, was eine Zivilgesellschaft ist, was sie kann und warum sie so wertvoll für ein gutes Sterben sein kann.

GENERATIONENWECHSEL

Gibt es einen Generationenwechsel im hospizlichen Ehrenamt? Das, was wir unter dem Begriff Generation kennen, gibt es nicht mehr. Warum das so ist, erklären uns Stephanie Stadelbacher und Werner Schneider in ihrem Beitrag. Die neuen „Jungen“ sind mit ihren Vorgängern nicht mehr zu vergleichen, aber wir können sie aufgrund ihrer grundsätzlich sehr hohen Engagementbereitschaft für uns gewinnen.

BÜRGERSCHAFTLICHES ENGAGEMENT – STIMMEN

Katarina Barley, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).

In dieser Ausgabe finden Sie drei sehr unterschiedliche Menschen, die sich mit den Themen Hospiz und bürgerschaftliches Engagment befassen: Katharina Barley (Bild oben), unsere (noch) amtierende Ministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Henriette Reker, Bürgermeisterin der Stadt Köln und Allan Kellehear, einem der Väter der Sorgenden Gemeinde.

HOSPIZ PRAXIS

Aus der Praxis berichten Susanne Kränzle, Sabine Horn und Heike Dierbach wie die Umsetzung der Charta in der Kommune gelingen kann. Und sie geben ihre eigenen Erfahrungen an Sie weiter. So auch der Beitrag von Marianne Kloke zur Stadt Essen.

 

Neugierig geworden? Wir hoffen das, hier gleich Ihre persönliche Ausgabe oder ein Abonnement bestellen.

Welche Palliativversorgung benötigen Menschen mit Demenz?

Die Frage ist nicht leicht zu beantworten. Oftmals scheitert man bereits an der Frage: Woran erkenne ich, dass ein Mensch mit Demenz sich in der letzten Lebensphase befindet?

Die Universität München wird sich nun in einer dreijährigen Studie dieser Fragestellung widmen. Ein Schwerpunkt werden die Münchener bei Menschen, die bereits sehr früh an Demenz erkranken, setzen.

Ca. 20.000 Menschen der in Deutschland an Demenz Erkrankten sind zwischen 40 und 65 Jahren alt. Sie unterscheiden sich in Teilen von Menschen  mit sog. Altersdemenz. So ist diese PatientInnengruppe aufgrund ihres Alters weniger körperlich beeinträchtigt und sie ist weniger gebrechlich. Zudem zeigen sich häufiger Verhaltensauffälligkeiten und sie reagieren anders als Menschen mit Altersdemenz auf Psychopharmaka.

Prof. Dr. Janine Diehl-Schmid, Leiterin der Studie, betonte in einer Pressekonferenz, dass in der Versorgungsleitlinie Demenz in der Pflege keine Behandlungsempfehlungen für die palliative  Versorgung in der letzten Lebensphase enthalten sei. Die Studie soll nun den Ist-Stand in der Versorgung dieser Menschen feststellen. Dies gilt nicht nur für die Symptome, sondern auch für die medikamentöse und nicht-medikamentöse Behandlung.

Begleitung im Altenheim – Palliative Care für Einsteiger

Diese Reihe möchte all jene ansprechen, die mit alten, hochbetagten Menschen arbeiten und sie begleiten, Haupt- wie Ehrenamtliche. Die Reihe beinhaltet wertvolle Informationen zu praxisrelevanten Themen und gibt hilfreiche Tipps, wie bestimmte wohltuende Techniken angewendet werden können. Darüber hinaus gibt sie einen guten Einstieg und Überblick über Situationen, Probleme oder Krisen, zeigt Ursachen auf und gibt dem Lesenden ein Rüstzeug mit, um diese Situationen, Probleme oder Krisen zu bewältigen. Überzeugen Sie sich selbst.

 

Hier finden Sie Band 1 – 6

 

Die neue Ausgabe der Fachzeitschrift für Palliative Geriatrie ist soeben erschienen.

 

Schwerpunkt „Essen und Trinken“ im Alter

 

Nach guter Tradition beginnt auch diese Ausgabe der Zeitschrift mit einem Beispiel aus der Praxis, einer Situation, wie sie in jedem Altenheim entstehen kann und entsteht. Natürlich können wir immer sagen, dass uns die Zeit fehlt. Oder wir können, wie in diesem Beispiel gezeigt, doch einiges ausprobieren. Liegt uns nicht das Wohl der BewohnerInnen am Herzen? Oder spart uns das nicht langfristig sehr wohl auch Zeit?

Doch wie sieht es aus im Sterbeprozess? Hält Essen und Trinken dann auch noch Leib und Seele zusammen oder sieht es dann ganz anders aus? Daniele Reinhardt-Kraft ist dieser wichtigen Fragestellung nachgegangen.

Ehrenamt im Altenheim – Hans Pirker hilft gerne bei der Essensaufnahme der BewohnerInnen. Und dabei passiert Vieles… Hans Pirker erzählt aus seiner täglichen Begleitung und der nahen Zusammenarbeit von Pflegepersonal, Pflegehilfen und Ehrenamtlichen. Nicht zu vergessen: Die Situationen für die BewohnerInnen werden entspannter, diese Entspannung überträgt sich auch auf die Pflegenden.

Marina Kojer widmet sich einer oftmals wiederkehrenden Frage:  Kann bei Menschen mit fortgeschrittener Demenz bei ablehnendem Essverhalten die PEG-Sonde eine Lösung sein?

 

Markus Biedermann, der „Meisterkoch des guten Geschmacks in der Altenpflege“; vom einfachen Koch im Altenheim zum Kochmeister, zur Ausbildung als Heimleiter, zum Studium der Gerontologie, zum Erfinder des Smoothfoods.  Sein Credo nach so vielen Berufsjahren ist immer noch: Ich will dem Menschen etwas Gutes tun, ich will meine Arbeitszeit wirklich optimal zugunsten der Heimbewohner einsetzen. In diesem Interview verrät er uns noch vieles mehr.

 

Ein Thema, das oft nicht angesprochen wird, wir sprechen es an: Alkohol im Pflegewohnheim? Und Dirk Müller hält ein starkes Plädoyer für mehr Sekt im Pflegeheim.

Aber diese Ausgabe der Zeitschrift für Palliative Geriatrie beinhaltet noch vieles mehr. Hoffentlich haben wir Sie neugierig gemacht, schauen Sie rein – wir wünschen Ihnen eine gute Lesezeit.

 

Hier bestellen

Auch im Abonnement erhältlich

Fachgesellschaft für Palliative Geriatrie e.V.

Köln: Studie zu Gewalt in der Pflege

 

Das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. veröffentlichte von wenigen Tagen einen ersten Vorabbericht über Ihre Studie zum Thema Gewalt in der Pflege. In Zusammenarbeit mit der B.Braun Stiftung wurden im letzten Jahr 402 Fragebögen von FachpflegerInnen und PflegeschülerInnen ausgewertet. Gefragt wurde nach der persönlichen Gewalterfahrungen in der Pflege, nach Angeboten zur Aufarbeitung und Prävention von Gewalt in ihren Einrichtungen, nach der Beurteilung des Bildungsangebotes in diesem Bereich und nach der Selbsteinschätzung im Umgang mit Gewalterfahrungen. Hier einige Vorab-Ergebnisse:

  • Jeder 10te hat in jüngerer Zeit konkrete Gewalterfahrungen gemacht
  • Selbst in Einrichtungen, in denen es Angebote zur Prävention und Aufarbeitung von Gewalterfahrungen gab, blieben die Gewalterfahrungen meist unbearbeitet
  • Zugleich aber besteht ein großes Interesse der Pflegenden an Schulungen verschiedenster Art zur Auseinandersetzung mit Gewalt

In Kürze wird der Gesamt-Studienbericht unter www.dip.de einsehbar und zum Download zur Verfügung stehen. Wir werden darüber berichten und uns vor allem genau ansehen, wie diese Studie wirklich zu bewerten ist.

Neu erschienen: Vorsorge treffen, damit das Leben gelingt. Menschen in ihrer letzten Lebenszeit gut versorgen und begleiten.

 

 

Es gibt viele Arten mit dem Lebensabend und dem Sterben umzugehen, von der Vogel-Strauß-Methode bis zur minuziösen Planung aller Möglichkeiten. Heinke Geiter bevorzugt keinen dieser Wege. Sie gibt uns einen sehr guten Überblick darüber, an was wir denken können. Orientiert an den individuellen Wünschen/Vorlieben/Bedürfnissen ist der Einzelne in der Lage, seine Entscheidungen zu fällen. Angesprochen werden Wohnsituation, Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung, Vorsorge für den Todesfall, die Bestattung, die Trauerfeier. Die Frage nach der Lebensbilanz und den Erinnerungen wird gestellt. Aber auch die wichtige Frage nach Sterbebegleitung, wie geht das? Wie werden Menschen mit einer demenziellen Erkrankung am Lebensende begleitet? Wie Menschen mit posttraumatischen Belastungsstörungen?

Besonderen Raum gibt Heinke Geiter dem Thema „Begleitung trauernder Kinder.“

Vorsorge treffen, damit das Leben gelingt ist ein wertvoller Begleiter für Menschen, die sich im Palliativen und im hospizlichen Kontext bewegen, aber dieses Buch ist auch für Menschen geeignet, sich mit diesem Thema für ihr eigenes Leben auseinandersetzen möchten.

 

Neue Ausgabe des Bundes-Hospiz-Anzeigers

 

Hospiz und Humor: der Schwerpunkt des neuen Bundes-Hospiz-Anzeigers

Rolf D. Hirsch berichtet aus seiner persönlichen Praxis und Erfahrung, wie Humor in der Sterbephase für Sterbende und Angehörige erleichternd wirken kann. Mehr dazu ab Seite 2

Humor und Achtsamkeit in der Sterbebegleitung; durch Achtsamkeit werden wir nicht nur gelassener, wir trainieren auch unseren Sinn für Humor. Dazu ab Seite 6

Illustriert wurde dieser Schwerpunkt des Bundes-Hospiz-Anzeigers aus dem Karikaturenkatalog der Hospiz-Akademie Bamberg.

 

Weitere Themen in der aktuellen Ausgabe

 

Der ASB hat eine neues Projekt ins Leben gerufen – der ASB-Wünschewagen. Was das genau ist, erfahren Sie bei uns.

Ein Interview mit dem Vorsitzenden des Ausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zum Thema neues Hospiz- und Palliativgesetz.

 

Wir hoffen, Sie neugierig gemacht zu haben, die neue Ausgabe des Bundes-Hospiz-Anzeigers gleich bestellen.

Hospiz Niebüll

 

Nordlichter, Urlauber des Nordens und Syltliebhaber kennen Niebüll; ein wunderschöner, kleiner Ort in Nordfriesland auf dem Festland und Ablegehafen der Autofähre nach Westerland.

Vor sechs Jahren errichteten die  Niebüller ihr stationäres Hospiz. Sie gingen dabei davon aus, dass dieser Ort nur von ihren eigenen OrtsbewohnerInnen genutzt werden würde. Doch weit gefehlt: Sylt selbst besitzt zwar einen großen ambulanten Hospizverein, aber kein stationäres Hospiz und so kommen die Sylter, so sie ein stationäres Hospiz benötigen, aufs Festland nach Niebüll ins Hospiz. Doch das Niebüller Hospiz ist nicht nur voll ausgelastet, die Warteliste ist stets lang, es kann nicht mehr jeder Bedürftige aufgenommen werden. Das Hospiz muss nun erweitert werden. Vier weitere Plätze sind geplant, dazu sollen der ambulante Hospizdienst, die Trauerbegleitung und die Kinder- und Jugendbegleitung hier ein neues Zuhause finden. Die Kosten sollen bei ca. €1,5 Mio. liegen. Nun klopften die Niebüller bei den Syltern an und fanden offene Ohren und Türen. Die Gemeinde Sylt wird sich an der Finanzierung beteiligen.

 

Bundeskanzlerin Merkel  besucht Hospiz in Greifswald.

 

Frau Merkel befand sich auf Wahlkampftour in ihrem Ostsee-Wahlkreis. Am 31.8.2017 besuchte sie das Hospiz in Greifswald. Laut NDR1 kam Frau Merkel mit Pflegenden und Gästen ins Gespräch. Zudem äußerte sie sich positiv über die Spendenaktion „Hand in Hand“, bei der das Hospiz € 18.000 an Spenden erhielt. Das Geld soll für die Ausstattung der Zimmer genutzt werden. Ob Wahlkampf oder echtes Interesse? Wir wissen es nicht, aber wir sehen, dass die Politik den Hospizen und der hospizlichen Begleitung und Versorgung große Aufmerksamkeit schenkt. Das ist ein großer Erfolg für die Hospizbewegung.

Krisen und Interventionen von Christoph Riedel

Krisen am Ende des Lebens verstehen und begleiten wird im vorliegenden Werk als psychologisch orientiertes Angebot an Sterbende und deren An- und Zugehörige verstanden.
Sterbende sind meist in ihrer Autonomie, in ihrer Entscheidung- und Gestaltungsfähigkeit stark eingeschränkt. Immobilität und zunehmende Isolation verstärken ein Gefühl der Hilflosigkeit, auch gegenüber den Begleitenden. Es kann zu Krisen kommen. Mit Hilfe psychotherapeutischer Ansätze kann eine gelingende Interaktion entstehen, auf deren Grundlage neue Möglichkeiten entwickelt werden können. Die persönliche Resilienz und die individuellen Ressourcen der Sterbenden und deren Angehörigen bilden die Grundlage für die psychologische orientierte Begleitung.
Ziel dieses Buches ist nicht, die Begleitenden zu psychotherapeutischen Fachkräften auszubilden, sondern Verständnishilfen und Interventionsanregungen zur Beruhigung Sterbender in Krisensituationen vorzustellen.

Krisen und Interventionen
Palliative Care für Einsteiger, Band 6
Christoph Riedel, Nadine Lexa (Hrsg.)
ISBN: 978-3-946527-10-7, Preis: Euro 29,99 (D)/Euro 30,90 (A)

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Soziale Arbeit ist mehr als „nur“ Sozialarbeit

Das ist der Schwerpunkt der soeben erschienen neuen Ausgabe der hospiz zeitschrift.

Was macht die Sozialarbeit im Hospiz und der palliativen Versorgung? Maria Wasner stellt in ihrem Beitrag die zentralen Aufgaben der Sozialarbeit vor. Aktuell ist die Sozialarbeit sehr unterschiedlich, regional und von der Art der Versorgung abhängig. Das neue Hospiz- und Palliativgesetz könnte hier einiges verändern.

Josef Raischl, fachlicher Leiter des Christophorus Hospiz Vereins München e.V., sieht eine der Kernarbeitsfelder der Sozialarbeit in der Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen, im Besonderen bei der Koordination des Ehrenamtes.

Aber auch soziale Arbeit in der Trauerbegleitung oder als fester Bestandteil der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung wird vom jeweiligen Standpunkt her betrachtet.

Wir schauen auch zu unseren Nachbarn; palliative Sozialarbeit in Europa –  ein Beitrag von Pam Firth (UK) und Karl W. Bitschnau (A), beide Mitglieder der Social Work Task Force bei der EAPC (Europäische Gesellschaft für Palliative Care) und soziale Arbeit in britischen Hospizen, ein Beitrag von Jutta Widlake, Sozialarbeiterin im St. Luke’s Hospiz in Plymouth.

Sich umeinander am Lebensende sorgen, geht das auch anders? Der Sorgebedarf steigt und die Ressourcen der Pflege nehmen ab. Vor diesem Hintergrund entstehen neue spannende Sorgekulturen.

Und zuletzt erwähnt, unser überregionaler Stellenmarkt und bundesweiter Veranstaltungskalender. Ich hoffe, wir haben Sie neugierig gemacht.

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Preis: 12,00 € (Einzelheft); 44,00 € (Jahresabonnement)

Versandkosten: 1,90 € (Einzelheft); 7,50 € (Jahresabonnement)

USA und Schweiz

In beiden Ländern gib es Stiftungen, die letzte Wünsche erfüllen. Sie wissen, wovon schwerstkranke Kinder und Erwachsene träumen: Zum Beispiel von einem Besuch im Disneyland.
Ob die Erfüllung der Wünsche auch Auswirkung auf die körperliche Verfassung der Betroffenen hat, dem sind israelische Wissenschaftler nachgegangen. Sie haben herausgefunden, dass z.B. krebskranke Kinder, nach der der Erfüllung ihres letzten Wunsches, weniger an Depressionen und Angstzuständen litten und sie waren zuversichtlicher, was die Erreichung ihrer Ziele anging.
Die Stiftung Wunderlampe in der Schweiz versucht, schwerst kranken Kindern ihre Wünsche zu erfüllen und die Wünsche der Kinder sind vielfältig, vom Ferrari Fahren bis zum Besuch bei DJ Bobo.
In den USA erfüllen die Make-a-Wish-Foundation und die Dream Foundation Wünschen von Kindern und Erwachsenen. Die Erfüllung eines Wunsches wird bei den US-Amerikanern auf ca. 10.000 Dollar beziffert. Die beiden Organisationen haben nun eine „kleine“ Aufstellug der häufigsten Wünsche veröffentlicht:

Erwachsene

• Finanzielle Unterstützung: Schwerstkranke Menschen haben teilweise finanzielle Sorgen. Sie wünschen sich die „kleinen“ Dinge des Lebens. Dazu gehört auch die Begleichung der Wasser- oder Stromrechnung
• Urlaub: Noch einmal wegfahren oder –fliegen, Strandurlaub oder Themenparks; Hawaii und Disneyland stehen ganz oben in der Wunschliste.
• Familie: Betroffene möchten Verwandte und Freunde ein letztes Mal sehen und können dies nicht mehr selbst organisieren.
• Kleine Wünsche nach Normalität: Ein Abendessen in einem Restaurant oder einen Tag in einem Spa gehören zu den häufigsten Wünschen.

Kinder

• Urlaub: Das wurde am häufigsten genannt. Auch bei Kindern steht Disneyland und Hawaii hoch im Kurs, aber auch Kreuzfahrten und der Besuch eines Pop-Konzerts.
• Was wäre wenn: Einen Tag den Traumberuf, den man nicht erreichen kann, erleben; Feuerwehrmann, Polizist oder Model.
• Stars: Kinder möchten ihren Lieblingssportler oder Stars aus der Medienbranche persönlich kennen lernen.
• Shopping: Einem Jungen mit Leukämie ermöglichte die Stiftung einen Einkaufsbummel, bei dem er Weihnachtsgeschenke für sich und seine Familie kaufen konnte.

Weitere Infos unter:
https://www.medinside.ch/de/post/palliative-care-das-wuenschen-sich-todkranke-menschen

In Deutschland gibt es nun ein junges Projekt mit ähnlichem Ziel: Die AWO startete in mehreren Bundesländern das Projekt Wünschewagen. Wir werden darüber im nächsten Bundes-Hospiz-Anzeiger berichten.

 

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