Begleitung im Altenheim – Palliative Care für Einsteiger

Diese Reihe möchte all jene ansprechen, die mit alten, hochbetagten Menschen arbeiten und sie begleiten, Haupt- wie Ehrenamtliche. Die Reihe beinhaltet wertvolle Informationen zu praxisrelevanten Themen und gibt hilfreiche Tipps, wie bestimmte wohltuende Techniken angewendet werden können. Darüber hinaus gibt sie einen guten Einstieg und Überblick über Situationen, Probleme oder Krisen, zeigt Ursachen auf und gibt dem Lesenden ein Rüstzeug mit, um diese Situationen, Probleme oder Krisen zu bewältigen. Überzeugen Sie sich selbst.

 

Hier finden Sie Band 1 – 6

 

Die neue Ausgabe der Fachzeitschrift für Palliative Geriatrie ist soeben erschienen.

 

Schwerpunkt „Essen und Trinken“ im Alter

 

Nach guter Tradition beginnt auch diese Ausgabe der Zeitschrift mit einem Beispiel aus der Praxis, einer Situation, wie sie in jedem Altenheim entstehen kann und entsteht. Natürlich können wir immer sagen, dass uns die Zeit fehlt. Oder wir können, wie in diesem Beispiel gezeigt, doch einiges ausprobieren. Liegt uns nicht das Wohl der BewohnerInnen am Herzen? Oder spart uns das nicht langfristig sehr wohl auch Zeit?

Doch wie sieht es aus im Sterbeprozess? Hält Essen und Trinken dann auch noch Leib und Seele zusammen oder sieht es dann ganz anders aus? Daniele Reinhardt-Kraft ist dieser wichtigen Fragestellung nachgegangen.

Ehrenamt im Altenheim – Hans Pirker hilft gerne bei der Essensaufnahme der BewohnerInnen. Und dabei passiert Vieles… Hans Pirker erzählt aus seiner täglichen Begleitung und der nahen Zusammenarbeit von Pflegepersonal, Pflegehilfen und Ehrenamtlichen. Nicht zu vergessen: Die Situationen für die BewohnerInnen werden entspannter, diese Entspannung überträgt sich auch auf die Pflegenden.

Marina Kojer widmet sich einer oftmals wiederkehrenden Frage:  Kann bei Menschen mit fortgeschrittener Demenz bei ablehnendem Essverhalten die PEG-Sonde eine Lösung sein?

 

Markus Biedermann, der „Meisterkoch des guten Geschmacks in der Altenpflege“; vom einfachen Koch im Altenheim zum Kochmeister, zur Ausbildung als Heimleiter, zum Studium der Gerontologie, zum Erfinder des Smoothfoods.  Sein Credo nach so vielen Berufsjahren ist immer noch: Ich will dem Menschen etwas Gutes tun, ich will meine Arbeitszeit wirklich optimal zugunsten der Heimbewohner einsetzen. In diesem Interview verrät er uns noch vieles mehr.

 

Ein Thema, das oft nicht angesprochen wird, wir sprechen es an: Alkohol im Pflegewohnheim? Und Dirk Müller hält ein starkes Plädoyer für mehr Sekt im Pflegeheim.

Aber diese Ausgabe der Zeitschrift für Palliative Geriatrie beinhaltet noch vieles mehr. Hoffentlich haben wir Sie neugierig gemacht, schauen Sie rein – wir wünschen Ihnen eine gute Lesezeit.

 

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Auch im Abonnement erhältlich

Fachgesellschaft für Palliative Geriatrie e.V.

Köln: Studie zu Gewalt in der Pflege

 

Das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. veröffentlichte von wenigen Tagen einen ersten Vorabbericht über Ihre Studie zum Thema Gewalt in der Pflege. In Zusammenarbeit mit der B.Braun Stiftung wurden im letzten Jahr 402 Fragebögen von FachpflegerInnen und PflegeschülerInnen ausgewertet. Gefragt wurde nach der persönlichen Gewalterfahrungen in der Pflege, nach Angeboten zur Aufarbeitung und Prävention von Gewalt in ihren Einrichtungen, nach der Beurteilung des Bildungsangebotes in diesem Bereich und nach der Selbsteinschätzung im Umgang mit Gewalterfahrungen. Hier einige Vorab-Ergebnisse:

  • Jeder 10te hat in jüngerer Zeit konkrete Gewalterfahrungen gemacht
  • Selbst in Einrichtungen, in denen es Angebote zur Prävention und Aufarbeitung von Gewalterfahrungen gab, blieben die Gewalterfahrungen meist unbearbeitet
  • Zugleich aber besteht ein großes Interesse der Pflegenden an Schulungen verschiedenster Art zur Auseinandersetzung mit Gewalt

In Kürze wird der Gesamt-Studienbericht unter www.dip.de einsehbar und zum Download zur Verfügung stehen. Wir werden darüber berichten und uns vor allem genau ansehen, wie diese Studie wirklich zu bewerten ist.

Neu erschienen: Vorsorge treffen, damit das Leben gelingt. Menschen in ihrer letzten Lebenszeit gut versorgen und begleiten.

 

 

Es gibt viele Arten mit dem Lebensabend und dem Sterben umzugehen, von der Vogel-Strauß-Methode bis zur minuziösen Planung aller Möglichkeiten. Heinke Geiter bevorzugt keinen dieser Wege. Sie gibt uns einen sehr guten Überblick darüber, an was wir denken können. Orientiert an den individuellen Wünschen/Vorlieben/Bedürfnissen ist der Einzelne in der Lage, seine Entscheidungen zu fällen. Angesprochen werden Wohnsituation, Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung, Vorsorge für den Todesfall, die Bestattung, die Trauerfeier. Die Frage nach der Lebensbilanz und den Erinnerungen wird gestellt. Aber auch die wichtige Frage nach Sterbebegleitung, wie geht das? Wie werden Menschen mit einer demenziellen Erkrankung am Lebensende begleitet? Wie Menschen mit posttraumatischen Belastungsstörungen?

Besonderen Raum gibt Heinke Geiter dem Thema „Begleitung trauernder Kinder.“

Vorsorge treffen, damit das Leben gelingt ist ein wertvoller Begleiter für Menschen, die sich im Palliativen und im hospizlichen Kontext bewegen, aber dieses Buch ist auch für Menschen geeignet, sich mit diesem Thema für ihr eigenes Leben auseinandersetzen möchten.

 

Neue Ausgabe des Bundes-Hospiz-Anzeigers

 

Hospiz und Humor: der Schwerpunkt des neuen Bundes-Hospiz-Anzeigers

Rolf D. Hirsch berichtet aus seiner persönlichen Praxis und Erfahrung, wie Humor in der Sterbephase für Sterbende und Angehörige erleichternd wirken kann. Mehr dazu ab Seite 2

Humor und Achtsamkeit in der Sterbebegleitung; durch Achtsamkeit werden wir nicht nur gelassener, wir trainieren auch unseren Sinn für Humor. Dazu ab Seite 6

Illustriert wurde dieser Schwerpunkt des Bundes-Hospiz-Anzeigers aus dem Karikaturenkatalog der Hospiz-Akademie Bamberg.

 

Weitere Themen in der aktuellen Ausgabe

 

Der ASB hat eine neues Projekt ins Leben gerufen – der ASB-Wünschewagen. Was das genau ist, erfahren Sie bei uns.

Ein Interview mit dem Vorsitzenden des Ausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zum Thema neues Hospiz- und Palliativgesetz.

 

Wir hoffen, Sie neugierig gemacht zu haben, die neue Ausgabe des Bundes-Hospiz-Anzeigers gleich bestellen.

Hospiz Niebüll

 

Nordlichter, Urlauber des Nordens und Syltliebhaber kennen Niebüll; ein wunderschöner, kleiner Ort in Nordfriesland auf dem Festland und Ablegehafen der Autofähre nach Westerland.

Vor sechs Jahren errichteten die  Niebüller ihr stationäres Hospiz. Sie gingen dabei davon aus, dass dieser Ort nur von ihren eigenen OrtsbewohnerInnen genutzt werden würde. Doch weit gefehlt: Sylt selbst besitzt zwar einen großen ambulanten Hospizverein, aber kein stationäres Hospiz und so kommen die Sylter, so sie ein stationäres Hospiz benötigen, aufs Festland nach Niebüll ins Hospiz. Doch das Niebüller Hospiz ist nicht nur voll ausgelastet, die Warteliste ist stets lang, es kann nicht mehr jeder Bedürftige aufgenommen werden. Das Hospiz muss nun erweitert werden. Vier weitere Plätze sind geplant, dazu sollen der ambulante Hospizdienst, die Trauerbegleitung und die Kinder- und Jugendbegleitung hier ein neues Zuhause finden. Die Kosten sollen bei ca. €1,5 Mio. liegen. Nun klopften die Niebüller bei den Syltern an und fanden offene Ohren und Türen. Die Gemeinde Sylt wird sich an der Finanzierung beteiligen.

 

Bundeskanzlerin Merkel  besucht Hospiz in Greifswald.

 

Frau Merkel befand sich auf Wahlkampftour in ihrem Ostsee-Wahlkreis. Am 31.8.2017 besuchte sie das Hospiz in Greifswald. Laut NDR1 kam Frau Merkel mit Pflegenden und Gästen ins Gespräch. Zudem äußerte sie sich positiv über die Spendenaktion „Hand in Hand“, bei der das Hospiz € 18.000 an Spenden erhielt. Das Geld soll für die Ausstattung der Zimmer genutzt werden. Ob Wahlkampf oder echtes Interesse? Wir wissen es nicht, aber wir sehen, dass die Politik den Hospizen und der hospizlichen Begleitung und Versorgung große Aufmerksamkeit schenkt. Das ist ein großer Erfolg für die Hospizbewegung.

Krisen und Interventionen von Christoph Riedel

Krisen am Ende des Lebens verstehen und begleiten wird im vorliegenden Werk als psychologisch orientiertes Angebot an Sterbende und deren An- und Zugehörige verstanden.
Sterbende sind meist in ihrer Autonomie, in ihrer Entscheidung- und Gestaltungsfähigkeit stark eingeschränkt. Immobilität und zunehmende Isolation verstärken ein Gefühl der Hilflosigkeit, auch gegenüber den Begleitenden. Es kann zu Krisen kommen. Mit Hilfe psychotherapeutischer Ansätze kann eine gelingende Interaktion entstehen, auf deren Grundlage neue Möglichkeiten entwickelt werden können. Die persönliche Resilienz und die individuellen Ressourcen der Sterbenden und deren Angehörigen bilden die Grundlage für die psychologische orientierte Begleitung.
Ziel dieses Buches ist nicht, die Begleitenden zu psychotherapeutischen Fachkräften auszubilden, sondern Verständnishilfen und Interventionsanregungen zur Beruhigung Sterbender in Krisensituationen vorzustellen.

Krisen und Interventionen
Palliative Care für Einsteiger, Band 6
Christoph Riedel, Nadine Lexa (Hrsg.)
ISBN: 978-3-946527-10-7, Preis: Euro 29,99 (D)/Euro 30,90 (A)

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Soziale Arbeit ist mehr als „nur“ Sozialarbeit

Das ist der Schwerpunkt der soeben erschienen neuen Ausgabe der hospiz zeitschrift.

Was macht die Sozialarbeit im Hospiz und der palliativen Versorgung? Maria Wasner stellt in ihrem Beitrag die zentralen Aufgaben der Sozialarbeit vor. Aktuell ist die Sozialarbeit sehr unterschiedlich, regional und von der Art der Versorgung abhängig. Das neue Hospiz- und Palliativgesetz könnte hier einiges verändern.

Josef Raischl, fachlicher Leiter des Christophorus Hospiz Vereins München e.V., sieht eine der Kernarbeitsfelder der Sozialarbeit in der Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen, im Besonderen bei der Koordination des Ehrenamtes.

Aber auch soziale Arbeit in der Trauerbegleitung oder als fester Bestandteil der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung wird vom jeweiligen Standpunkt her betrachtet.

Wir schauen auch zu unseren Nachbarn; palliative Sozialarbeit in Europa –  ein Beitrag von Pam Firth (UK) und Karl W. Bitschnau (A), beide Mitglieder der Social Work Task Force bei der EAPC (Europäische Gesellschaft für Palliative Care) und soziale Arbeit in britischen Hospizen, ein Beitrag von Jutta Widlake, Sozialarbeiterin im St. Luke’s Hospiz in Plymouth.

Sich umeinander am Lebensende sorgen, geht das auch anders? Der Sorgebedarf steigt und die Ressourcen der Pflege nehmen ab. Vor diesem Hintergrund entstehen neue spannende Sorgekulturen.

Und zuletzt erwähnt, unser überregionaler Stellenmarkt und bundesweiter Veranstaltungskalender. Ich hoffe, wir haben Sie neugierig gemacht.

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Preis: 12,00 € (Einzelheft); 44,00 € (Jahresabonnement)

Versandkosten: 1,90 € (Einzelheft); 7,50 € (Jahresabonnement)

USA und Schweiz

In beiden Ländern gib es Stiftungen, die letzte Wünsche erfüllen. Sie wissen, wovon schwerstkranke Kinder und Erwachsene träumen: Zum Beispiel von einem Besuch im Disneyland.
Ob die Erfüllung der Wünsche auch Auswirkung auf die körperliche Verfassung der Betroffenen hat, dem sind israelische Wissenschaftler nachgegangen. Sie haben herausgefunden, dass z.B. krebskranke Kinder, nach der der Erfüllung ihres letzten Wunsches, weniger an Depressionen und Angstzuständen litten und sie waren zuversichtlicher, was die Erreichung ihrer Ziele anging.
Die Stiftung Wunderlampe in der Schweiz versucht, schwerst kranken Kindern ihre Wünsche zu erfüllen und die Wünsche der Kinder sind vielfältig, vom Ferrari Fahren bis zum Besuch bei DJ Bobo.
In den USA erfüllen die Make-a-Wish-Foundation und die Dream Foundation Wünschen von Kindern und Erwachsenen. Die Erfüllung eines Wunsches wird bei den US-Amerikanern auf ca. 10.000 Dollar beziffert. Die beiden Organisationen haben nun eine „kleine“ Aufstellug der häufigsten Wünsche veröffentlicht:

Erwachsene

• Finanzielle Unterstützung: Schwerstkranke Menschen haben teilweise finanzielle Sorgen. Sie wünschen sich die „kleinen“ Dinge des Lebens. Dazu gehört auch die Begleichung der Wasser- oder Stromrechnung
• Urlaub: Noch einmal wegfahren oder –fliegen, Strandurlaub oder Themenparks; Hawaii und Disneyland stehen ganz oben in der Wunschliste.
• Familie: Betroffene möchten Verwandte und Freunde ein letztes Mal sehen und können dies nicht mehr selbst organisieren.
• Kleine Wünsche nach Normalität: Ein Abendessen in einem Restaurant oder einen Tag in einem Spa gehören zu den häufigsten Wünschen.

Kinder

• Urlaub: Das wurde am häufigsten genannt. Auch bei Kindern steht Disneyland und Hawaii hoch im Kurs, aber auch Kreuzfahrten und der Besuch eines Pop-Konzerts.
• Was wäre wenn: Einen Tag den Traumberuf, den man nicht erreichen kann, erleben; Feuerwehrmann, Polizist oder Model.
• Stars: Kinder möchten ihren Lieblingssportler oder Stars aus der Medienbranche persönlich kennen lernen.
• Shopping: Einem Jungen mit Leukämie ermöglichte die Stiftung einen Einkaufsbummel, bei dem er Weihnachtsgeschenke für sich und seine Familie kaufen konnte.

Weitere Infos unter:
https://www.medinside.ch/de/post/palliative-care-das-wuenschen-sich-todkranke-menschen

In Deutschland gibt es nun ein junges Projekt mit ähnlichem Ziel: Die AWO startete in mehreren Bundesländern das Projekt Wünschewagen. Wir werden darüber im nächsten Bundes-Hospiz-Anzeiger berichten.

 

UK

Großbritannien steht für uns seit einiger Zeit nur noch für den Brexit, doch im Mutterland der modernen Hospizbewegung tut sich auch etwas ganz anderes:

Das National Council for Palliative Care, zweitgrößter Wohlfahrtverband im Bereich palliative und hospizliche Versorgung und Hospice UK, die größte Organisationen in diesem Bereich gehen zusammen, besser gesagt das National Coucil for Palliative Care wird in Hospice UK aufgehen. Die Verschmelzung soll zum 1. Juli 2017 vollständig vollzogen sein.

Tracey Bleakley, die alte und neue Vorstandsvorsitzende von Hospice UK sagte: „Wir brauchen einen deutlich neuen Ansatz um für Erwachsene und Kinder mit lebensverkürzender Erkrankung Sorge zu tragen und um dem Tabu gegenüber Tod und Trauer treten zu können. Diese Verschmelzung wird unsere Fähigkeit, dies tun zu können, stärken.“

Wir wünschen viel Erfolg.

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