„Ich habe ein Recht darauf, so zu sterben wie ich gelebt habe!“

Die Geschichte der Aids (Hospiz-) Versorgung in Deutschland

Klaus Müller

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3. August 2011

981 wurde in den USA erstmals das Krankheitsbild Aids, damals noch mit der Bezeichnung GRID benannt, als Syndrom erfasst. 1983 wurde aufgrund medialer Horrorszenarien die breite Öffentlichkeit in Deutschland auf diese Krankheit aufmerksam. Die betroffenen Menschen verstarben meist schnell innerhalb von Wochen oder Monaten, eine Therapie gegen das Virus existierte nicht. Das unaufhaltsame Sterben von jungen Männern in der Mitte der Gesellschaft hat aufgerüttelt. Aids holte das Thema Tod und Sterben nachhaltig in die deutsche Gesellschaft zurück.

Um für den aktuellen Versorgungsbedarf Angebote für aidserkrankte Männer zu schaffen, wurden Aids-Hilfen gegründet, die auch mit der Realisierung von ambulanten und stationären Hospize beschäftigt waren. Dem hospizlichen Anspruch Aidskranker gerecht zu werden, war einerseits eine gesellschaftliche Herausforderung, andererseits aber waren auch die Bedürfnisse an Aids erkrankten, schwulen Männer ungewohnt. Sie wollten sterben wie sie gelebt hatten.

Klaus Müllers Buch macht deutlich, warum und in wieweit die deutsche Hospiz- und die deutsche Aidsversorgung gemeinsame, aber auch getrennte Wege gingen.

120 Seiten, kartoniert

Ludwigsburg 2011

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Dr. phil. Klaus Müller MPH
ist Krankenpfleger, Berufspädagoge und Gesundheitswissenschaftler.
Klaus Müller war an unterschiedlichen Forschungseinrichtungen beteiligt, u.a. beim Forschungsprogramm hospiz.geschichte-zukunft
Seit 2006 am Institut für interdisziplinäre Forschung der Universität Klagenfurt/Wien und dem Institut für Soziologie an der Justus-Liebig-Universität Gießen.
Er ist Preisträger des Ehrenpreises Wissenschaft des DHPV e.V. 2010

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ISBN 978-3-941251-48-9
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