Beratung und Begleitung Angehöriger in der Palliative Care

„Schon wieder die Tochter! Die hat uns gerade noch gefehlt!“

Bewohner von Pflegeheimen, gerade in der letzten Lebensphase, aber auch deren Angehörige bedürfen nicht nur unserer Beachtung, es gehört zu den Aufgaben Pflegender und Begleitender, auch die Angehörigen mit zu betreuen und zu begleiten.

Angehörige „nerven“ aus ganz unterschiedlichen Gründen. Das können Schuldgefühle, Ängste vor dem nahenden Tod oder Unwissenheit, um nur einige zu nennen, sein. Es gilt, diese Gefühle bewusst wahrzunehmen und eine adäquate Begegnung mit den Angehörigen zu suchen. Eine umsorgende Grundhaltung gegenüber Betroffenen und Angehörigen verändert die Begleitung. Gemeinsame Menschlichkeit, eine wohlwollende Grundhaltung der Begleiter gegenüber schafft einen Rahmen, in dem Beratung und Begleitung gelingen kann.

 

Rainer Teufel stellt in seinem Buch praxisnah verschiedene Beratungsmodell vor und zeigt Schritt für Schritt auf, wie eine gelingende Begleitung auch der Angehörigen gelingen kann.

Doch eines sollte immer gegenwärtig sein: Auch kleine Dinge können in einer schwierigen Situation Großes bewirken.

 

Hier bestellen!

Neue Ausgabe der Fachzeitschrift für Palliative Geriatrie

 

Soeben erschienen: die neueste Ausgabe der Fachzeitschrift für palliative Geriatrie mit dem Schwerpunkt Angehörig sein.

Angehörige von Bewohnern im Altenpflegeheimen können teilweise auch als anstrengend empfunden werden. In ihrem Fallbeispiel berichtet Marina Kojer von einer solchen Situation und vor allem von der Reaktion des Pflegeheimes – Lösungen sind möglich.

 

Georg Bollig hat in einer Untersuchung erstaunliches festgestellt: Bewohner in Pflegeheimen gehen davon aus, dass ihre Angehörigen ihre Wünsche für das Lebensende kennen, aber nur wenige haben mit ihren Angehörigen darüber gesprochen. Die Angehörigen wiederum meinen oftmals die Wünsche des Familienmitglieds im Pflegeheim nicht gut genug kennen. Was tun? Georg Bollig berichtet aus seiner Praxis.

 

Pflegende Angehörige – es wird in letzter Zeit viel über sie gesprochen, doch vor welchen Herausforderungen stehen sie und wer kann sie unterstützen, wer kann ihnen helfen? Diesen Fragen gehen Bettina Ugolini und Tanja Segmüller in ihren Beiträgen nach.

 

Auch pflegende Angehörige kommen zu Wort; Eva Niedermann und Alois Erlacher berichten aus ihrem Alltag.

 

Carmen Birkholz und Alexandra Hieck nehmen in ihren Beiträgen die Selbstsorge der pflegenden Angehörigen in Ihr Blickfeld.

 

Und zu guter Letzt unser wertvoller Pflegetipp von Gerda Schmidt.

 

Interessiert? Dann heute noch bestellen.

 

Wir wünschen Ihnen eine gute Lesezeit.

Selbstsorge in der Pflege

 

 

Die Arbeit in einem Pflegheim ist Schwerstarbeit, die Belastungen sind hoch – manchmal auch zu hoch. Verschärft wird die Situation durch den Fachkräftemangel. Die Sorge um die Pflegerinnen und Pfleger kommt oftmals zu kurz – leider. Nun gibt es ein Modellprojekt zur Prävention für Bewohner und Beschäftigte stationärer Pflegeeinrichtungen.

 

PROCARE, ein gemeinsames Projekt von sieben Hochschulen und der Techniker Krankenkasse, möchte dem Abhilfe schaffen. Im Vordergrund stehen konkrete Maßnahmen wie Ergonomie-Schulungen und sportliche Aktivitäten für die Mitarbeiter auf der einen Seite und Förderungen körperlicher Aktivität, Kognition und psychosozialer Gesundheit der Pflegebedürftigen auf der anderen Seite. Das Projekt soll nun nach drei Jahren erste Ergebnisse vorlegen und vor allem fundierte Daten und Erkenntnisse für die Präventionsarbeit bei Mitarbeitern und Bewohnern liefern.

 

Ein Demenzdorf in Hohenroda

 

 

Manchmal wissen wir in der Redaktion auch nicht, ob wir über eine Nachricht lachen oder weinen sollen. So erging es uns bei einer Nachricht aus Hohenroda in Hessen. Aber nun der Reihe nach:

Hohenroda besaß seit 1967 einen Tierpark, der von verschiedenen Besitzern mit unterschiedlichen Schwerpunkten betrieben wurde. 2011 wurde beschlossen dieser Anlage in einen Zoo mit pädagogischem Ansatz umzugestalten. Zu diesem Zwecke wurden Raubkatzen dort gehalten, wogegen die Anwohner klagten. Das Gesetz stand auf Ihrer Seite, Raubkatzen dürfen in einem Wohn- und Mischgebiet nicht gehalten werden. Das führte schließlich 2014 zum Aus für den Tierpark. Das Gelände ist seitdem verwaist.

Nun suchte die Gemeinde nach einer neuen Nutzung es Gebietes und da entstand die Idee für das Gelände – ein Demenzdorf soll es werden. Geplant sind 50 bis 60 Wohneinheiten in einer nach außen geschlossenen Siedlung – mitten im Ort. Wehe dem, der Böses denkt.

Ein Investor scheint gefunden und die Bewohner des Ortes erwarten Arbeitsplätze, Besucher und eine Wiederbelebung des Ortes. Und eine Anwohnerin trauert immer noch dem Tierpark nach…

Einen kleinen Bericht dazu finden Sie im Internet unter: https://www.hessenschau.de/tv-sendung/video-52090.html

Mein Warenkorb

Hinweis:
Ihr Warenkorb enthält momentan keine Produkte.