…darf ich deine Füße berühren?

 

 

Wir freuen uns, Ihnen heute den ersten Band unserer neuen Reihe „Palliative Care angewandt“ vorstellen zu können.

Buch Hanna Huber

…darf ich deine Füße berühren? Liebevolle Berührung und ruhige Präsenz am Lebensende

Mit einem Geleitwort von Hanne Marquardt

Wie begegnen wir Menschen am Ende des Lebens? Mit ruhiger Präsenz und liebevollen Berührungen. Hanna Huber hat beides in Verbindung gebracht und gibt uns so ein wertvolles Werkzeug an die Hand, denn beides kann man lernen. Die Besonderheit dieses Buches  liegt in der liebevollen Berührung an den Füßen. Mit einfachen, von allen Menschen leicht erlernbaren Griffen, können wir Schwerstkranken und Sterbenden beistehen. Diese Berührungen können Halt geben, können beruhigend wirken und vieles mehr.

Zugleich wendet sich Hanna Huber auch an die Begleiter, denn auch wir  Begleiter benötigen Selbstsorge. Auch hier gibt Hanna Huber wertvolle Anregungen, die uns wieder erden.

Ein wunderbares Buch, das uns zeigt, dass wir doch noch Vieles machen können.

 

Hier bestellen!

Bundes-Hospiz-Anzeiger 2/2019

Junges Ehrenamt ist das Schwerpunktthema unserer neuesten Ausgabe des Bundes-Hospiz-Anzeigers.

Gisela Textor, Leiterin der Fachgruppe Ehrenamt im DHPV, macht sich Gedanken über junge Erwachsene im Hospiz. Können wir junge Menschen als Ehrenamtliche im Hospiz gewinnen? Was erwarten die jungen Menschen und welche Aufgabe können und wollen wir Ihnen bieten. Diese Fragen müssen vorab geklärt werden.

Junges Ehrenamt ist nur in geringem Umfang in sozialen Ehrenämtern vertreten. Der Malteser Hilfsdienst startete in Zusammenarbeit mit dem DHPV und dem BFSFJ ein Projekt, in welchem den Gründen nachgegangen werden soll und zugleich Wege gefunden werden sollen, die junge Menschen für das Ehrenamt im Hospiz gewinnen können.

Digitale Beratung, Mails, Chats, wenn erwünscht auch anonym, das sind neue Formen, um mit Jugendlichen über schwierige Themen wie Trauer oder Lebenskrisen von Kindern und Jugendlichen mit lebensverkürzender Erkrankung in Kontakt zu kommen.

Auch in der Kinder- und Jugendhospizarbeit sind überwiegend Ehrenamtliche im Alter zwischen 40 und 60 Jahren tätig. So wunderbar deren Begleitungen auch sind, dennoch wünschen sich Jugendliche auch Gleichaltrige als Begleitung. Was tun?

Auch unsere Familienministerin Franziska Giffey möchte junges Ehrenamt in der Hospizarbeit unterstützen und lud junge Ehrenamtliche zu sich nach Berlin ein und ehrte sie.

Das HPG beschäftigt uns weiterhin. Heinke Geiter, langjährige Ehrenamtliche, Pastorin i.R. und Leiterin von vielen Projekten als Vorsitzende des Hospizvereins Idsteiner Land, hat sich mit ihrem Hospizverein vorgenommen, mit stationären Pflegeeinrichtungen aktiv zusammen zu arbeiten. In einem Interview berichtet sie über Fallstricke, aber auch über das Ergebnis einer erfolgreichen und bestimmt nachahmenswerten Zusammenarbeit.

Macht Trauer krank? Zwei renommierte Damen, eine Praktikerin und eine Wissenschaftlerin haben über die Folgen der „Anhaltenden Trauerstörung“ als Krankheitsbild gesprochen.

Seit Ende 2015 sind ehrenamtliche Begleitungen im Krankenhaus möglich und vor allem auch abrechenbar. Doch was auf dem Papier steht, muss nicht immer für die Praxis gelten. Die Universitätsmedizin Göppingen hat nun in einem Workshop zusammengefunden, der sich der Umsetzung dieser Begleitungen im Krankenhaus auseinandergesetzt hat. Wo liegen die Probleme, aber auch wie können wir sie lösen.

Und Neues aus der Hospizarbeit und dem DHPV…

Überzeugen Sie sich selbst – einfach hier bestellen!

Neues Hospiz im Raum Stuttgart

 

Vor Kurzem wurde in Backnang, Rems-Murr-Kreis nahe Stuttgart, ein neues stationäres Hospiz mit zwölf Betten eröffnet. Dies nahm der Baden-Württembergische Hospiz- und PalliativVerband zum Anlass, um über mögliche Überkapazitäten nachzudenken. Das Luftlinie kaum 30 Kilometer vom Stuttgarter Hauptbahnhof entfernt liegende Hospiz gehört damit zum Großraum Stuttgart. In diesem Gebiet gebe es bereits sieben stationäre Hospize, zwei weitere so der Verband, seien in der Region bereits in Planung.

2014 gab es in Baden-Württemberg 26 stationäre Hospize. Damals erklärte der Verband, diese Zahl sei ausreichend. Nun sind es 31 stationäre Hospize, weitere vier sind im ganzen Ländle geplant. Die Frage der Sättigung muss gestellt werden. In anderen Bundesländern gäbe es bereits Belegungsprobleme, so der Vorstand.

Der neue Hausherr in Backnang argumentierte auch mit der immer älter werdenden Gesellschaft…

Doch wenn immer mehr stationäre Hospiz gebaut werden, welche Auswirkungen hat das auf die ambulante Versorgung? Wird dann das Sterben zuhause durch ein Sterben im stationären Hospiz abgelöst und wollen wir das? Das sind interessante Zukunftsfragen. Diskutieren Sie mit uns auf facebook.

Letzte Hilfe Kurse

 

Von prominenter Seite erhält das Projekt „Letzte Hilfe“, ins Leben gerufen von Georg Bollig, Andreas Heller und Manuela Völkel, nun seinerseits Unterstützung. Die Apotheken-Umschau, Deutschlands auflagenstärkste Zeitung, hat in ihrer jüngsten Ausgabe über die Letzte-Hilfe-Kurse berichtet. In dreieinhalb Stunden, so die Umschau, werde man über das Wichtigste über den Tod und wie sie Sterbenden beistehen können, unterrichtet. Entwickelt wurde das Konzept analog zu den Erste-Hilfe-Kursen. Ähnlich wie beim Notfall wissen viele Menschen nicht was passiert beim Sterben, was sie  machen können und vor allem soll der Kurs die Angst nehmen, etwas falsch zu machen. Auch Lukas Radbruch, Präsident der DGP, nannte in der Umschau das Konzept „genial“. Seit 2015 wurden in Deutschland bereits 8000 Kurse abgehalten.

Nähere Infos dazu finden Sie unter: www.letztehilfe.info

UPDATE – Das gestohlene Hospizfahrzeug

 

Wir berichteten in der letzten Ausgabe unseres Newsletters vom Diebstahl des behindertengerecht-ausgebauten Fahrzeugs des Deutschen Kinderhospizvereins. Es wurde gestohlen. Silke Keller vom Kinderhospizverein startete eine umfangreiche Berichterstattung in den sozialen Medien, die schnelle Verbreitung fand. Nun gibt es zumindest einen Lichtblick. Einer Frau im niedersächsischen Nienburg fiel der Wagen aufgrund seiner auffälligen Bemalung auf, die Polizei sucht weiter nach dem Fahrzeug. Für den Kinderhospizverein erfreulich: sechs Personen und Unternehmen haben spontan ein kostenfreies Leihfahrzeug angeboten.

Die luste Spende

 

Der Hospizverein Düren-Jülich erhielt dieser Tage eine „lustige“ Spende. Bekannt ist das Rheinland für seinen Frohsinn, der Karneval wird groß geschrieben. Das hat nun sogar Auswirkungen auf den örtlichen Hospizverein. Die Karnevalsgesellschaft-ULK, Jülich, konnte während der ganzen 5. Jahreszeit mit der Sparschwein-Sammelaktion kräftig Spenden einwerben. Es kamen € 1.700 zusammen, die Karnevalsgesellschaft legte noch 300 Euro drauf. Der Betrag kam zu gleichen Teilen zwei sozialen Einrichtungen der Stadt zugute. Eines davon war der Hospizverein Düren-Jülich. Das Geld soll für das Projekt „Hospiz macht Schule“ verwendet werden. Der Hospizverein Jülich-Düren hat im Jahr 2005 das Projekt „Hospiz macht Schule“ gemeinsam mit dem Land Nordrhein-Westfalen  entwickelt und setzt seine Arbeit in diesem Bereich kontinuierlich fort.

Mein Warenkorb

Hinweis:
Ihr Warenkorb enthält momentan keine Produkte.