Ehrenamt

Nun ist der zweite Band zu einer vom DHPV e.V. geförderten Studie zum Thema Ehrenamt erschienen: Ehrenamtliche Hospizarbeit in der Mitte der Gesellschaft? Empirische Befunde zum zivilgesellschaftlichen Engagement in der Begleitung Sterbender.

 

Das Fragezeichen wurde nicht umsonst gewählt – in diesem Buch werden Fragen gestellt. Wo befindet sich Hospiz heute? Für wen wird Hospizarbeit gemacht und wen erreicht sie? Wo ist Hospiz heute verortet und wo nicht und welche Folgen hat das für die Hospizbewegung?

Das Autorenteam ist diesen Fragen nachgegangen, hier sind ihre Ergebnisse:

https://www.hospiz-verlag.de/produkt/ehrenamtliche-hospizarbeit-in-der-mitte-der-gesellschaft/

jetzt. Und jetzt?

Ein ungewöhnliches Projekt, das uns fasziniert hat. Regula Kaeser-Bonanomi, eine Schweizer Keramikerin, wie sie sich nennt, arbeitet mit trauernden Menschen und hat eine ungewöhnliche Form der Trauerverarbeitung gefunden. Diesen Prozess hat sie in Bildern festgehalten. Sehen Sie selbst. Es gibt vier verschiedene Motive: werdende Mutter, Mutter, Partner und Alter. Jedes Motiv wurde in seinem Prozess in elf Bildern festgehalten.

Das Figurenpaar besteht aus zwei Teilen, einer schwarzen und einer roten Figur. Die schwarze Figur ist gebrannt und bleibt, die rote Figur ist nicht gebrannt und löst sich im Zeitverlauf aufgrund der Witterung langsam auf. Die schwarze Figur bleibt alleine zurück, aber die Spuren bleiben.

Das Leporello eignet sich als kleines Geschenk für Trauernde oder als Trostkarte, die keine Worte braucht.

 

Hier bestellen: https://www.hospiz-verlag.de/produkt/jetzt-und-jetzt/

hospiz zeitschrift: Elisabeth Kübler-Ross liegt uns am Herzen

Vor 50 Jahren erschien erstmals das wohl berühmteste Buch zum Thema Sterben: Interviews mit Sterbenden von Elisabeth Kübler-Ross.

 

Endlich sprach ein Mensch mit Sterbenden. Elisabeth Kübler-Ross stellte Fragen nach ihren Gedanken, ihren Wünschen und ihren Bedürfnissen. Das Buch wurde ein Welterfolg und das Thema Sterben rückte wieder in die Gesellschaft.

Als Hommage an dieses wunderbare Buch haben wir dieser ungewöhnlichen Pionierin der Hospizbewegung eine ganze Ausgabe der hospiz zeitschrift gewidmet.

 

Seien Sie gespannt: https://www.hospiz-verlag.de/produkt/die-hospiz-zeitschrift-ausgabe-82/

Fachzeitschrift für Palliative Geriatrie

Soeben im hospiz verlag erschienen: die neue Ausgabe der Fachzeitschrift für Palliative Geriatrie mit dem Schwerpunkt: Ein Heim ist kein Hospiz.

Stationäre Einrichtungen der Altenpflege sind bereits heute auch Orte des Sterbens und mit Blick auf die demografische Entwicklung wird sich dies auch verstärken. Altenpflegeheime werden sich deshalb auch verstärkt mit dem Sterben in ihren Einrichtungen auseinandersetzen müssen – aber ein Heim ist kein Hospiz. Und möchte es auch nicht sein. Oder doch? Wie bei vielem – es kommt auf die Sichtweise an. Es gibt viele Unterschiede, aber es gibt sehr wohl Gemeinsamkeiten.

Haltung gegenüber den uns anvertrauten Menschen! Das haben Altenpflegeheime und Hospize gemeinsam.

Aber, wie Marina Kojer es sehr treffend formuliert:

Die betreuenden Teams benötigen unterschiedliche Kompetenzen.

 

Damit befasst sich diese Ausgabe der Fachzeitschrift für Palliative Geriatrie. Lesen Sie selbst.

https://www.hospiz-verlag.de/produkt/fachzeitschrift-fuer-palliative-geriatrie-3-19/

Bildung, Bildung, Bildung

Dass die Arbeit in der Palliativen Geriatrie, in Palliative Care und in Hospizen allgemein eine hoch qualifizierte Tätigkeit ist, das wissen wir. Dass es einige sehr qualifizierte Aus- und Weiterbildungsstätten gibt, das wissen wir auch. Doch wissen wir leider auch, dass es nur wenige Universitätslehrgänge Palliative Care gibt.

Nun ist eine neue Möglichkeit geschaffen worden, einen Universitätslehrgang Palliative Care besuchen zu können. Die Hospiz-Akademie Bamberg wird nun in Zusammenarbeit mit der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität, St. Virgil Salzburg und dem Dachverband Hospiz Österreich einen Universitätslehrgang Palliative Care an der Hospizakademie in Bamberg anbieten. Das Studium wird sich über sieben Semester erstrecken und kann mit einem Master of Science abgeschlossen werden. Der Lehrgang ist berufsbegleitend und ist in drei Stufen aufgeteilt:

Stufe 1 (zwei Semester): Basislehrgang in Bamberg

Stufe 2 (zwei Semester): Vertiefungsstufe in Bamberg

Stufe 3 (drei Semester): interprofessionelle Spezialisierung in Salzburg

 

Weitere Infos dazu finden Sie unter: https://www.hospiz-akademie.de/2019/U01.html

Pflegen belastet

Die Universität Witten/Herdecke hat in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen und den Pflegekassen die ersten Ergebnisse einer mehrstufigen Studie veröffentlicht. Es wurden 1429 pflegende Angehörige zu ihrer Situation befragt.

Zwei Drittel der pflegenden Angehörigen sahen sich einer hohen Gesamtbelastung durch die Angehörigenpflege ausgesetzt. Davon litt etwa die Hälfte unter körperlicher Belastung und 70 Prozent dieser Gruppe sah sich einer starken bis sehr starken emotionalen Belastung ausgesetzt.

Die Wünsche der pflegenden Angehörigen sind deshalb mehr als verständlich: mehr Unterstützung in der Pflege und mehr Unterstützung bei der Wahrung des eigenen Wohlbefindens. Dazu gehörten laut dieser Studie eine bessere Information und Beratung bezüglich der eigenen Gesundheit, aber auch Hilfe bei der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege, finanzielle Absicherung, Informationsaustausch mit anderen pflegenden Angehörigen und die Möglichkeit einer Auszeit aus der Pflege.

Bemerkenswert war dabei, dass ein Teil der Befragten keine Kenntnisse über das vorhandene Informations- und Beratungsangebot hatte. Im Besonderen waren diese Angebote bezüglich der eigenen Bedürfnisse kaum bekannt.

In einem weiteren Schritt werden die Wissenschaftler*innen nun die Befragten bezüglich ihrer Bedürfnisse clustern, um damit über passende und bedarfsgerechte Unterstützungsmöglichkeiten nachzudenken. Die Ergebnisse dazu sollen Mitte Dezember erscheinen. Wir werden darüber berichten.

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