Weihnachten kommt bestimmt!

 

Wie in jedem Jahr ist dies die Zeit, in der wir anderen Menschen danken – danken für ihre Arbeit, ihre Mitarbeit, ihre Hilfe, ihre Unterstützung, ihr Da-Sein. Und meist verbinden wir dies mit einer kleinen Gabe, einem kleinen Geschenk. Wir vom hospiz verlag machen uns seit einigen Jahren Gedanken, wie ein hospizliches Geschenk für haupt- und ehrenamtliche Begleiter aussehen könnte. Viel Spaß beim Stöbern!

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Die neue Fachzeitschrift für Palliative Geriatrie: Versteh’ mich! Wenn Verhalten uns herausfordert.

 

Soeben ist die neue Fachzeitschrift für Palliative Geriatrie erschienen.

Schwerpunkt: Versteh’ mich! Wenn Verhalten uns herausfordert.

Herausforderndes Verhalten ist oftmals, nicht immer, auf ein Nicht-Verstehen zurückzuführen. Diese Ausgabe widmet sich dieser Tatsache. Wie gehen wir damit um?

Menschen mit fortschreitender Demenz legen teilweise ein Verhalten an den Tag, das uns nicht sinnvoll, nicht logisch erscheint – es gibt uns Rätsel auf. Damit umzugehen ist schwierig im Pflegealltag, doch wir haben Möglichkeiten, diese Rätsel zumindest teilweise zu lösen und/oder für alle Seiten befriedigende Lösungen zu finden. Zwei Autorinnen zeigen uns, wie beispielsweise mit Hilfe der Validation neue Wege des Verstehens gegangen werden können.

Eine wunderbare Idee wurde in einem Seniorenheim in Speyer in die Tat umgesetzt: ein (freiwilliger) Validations-Workshop für orientierte Mitbewohner*innen, damit sie ihre Mitbewohner*innen, die an Demenz erkrankt sind, besser verstehen können. Angeregt wurde dieser Workshop von den Bewohner*innen. Dadurch entstanden ein neues Verständnis füreinander und eine neue Form des Zusammenlebens in einem Altenheim. Das regt zur Nachahmung an.

 

Versteht mich! Auch das Essverhalten kann auffällig oder zumindest im ersten Moment als unverständlich wahrgenommen werden – auch hier kann durch Verständnis und kluges Abwägen viel bewegt werden.

Versteht mich! Wie mäeutische Modelle in der Pflege bei Menschen mit Demenz uns helfen können. Kommunikation neu verstehen und nicht zuletzt bei herausforderndem Verhalten auch an die Selbstsorge denken.

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Jens Spahn und die versprochenen 13.000 zusätzlichen Pflegefachkräfte in der stationären Altenpflege

Mitte letzten Jahres versprach Jens Spahn, bundesdeutscher Gesundheitsminister, 13.000 neue Stellen in der stationären Altenpflege zu schaffen, um den Pflegenotstand zu lindern.

Bis Mitte Juli 2019 wurden nur 2.800 Anträge auf Förderung von zusätzlichem Pflegepersonal gestellt. Bewilligt wurden lediglich ca. 300 Anträge.  300 von 13.000 ist nicht einmal der berühmte Tropfen auf den heißen Stein, das ist weniger als das.

Als Schwachstelle hat nun der Gesundheitsminister die Bürokratie identifiziert und möchte dort Abhilfe schaffen. Das Förderungsprocedere soll zukünftig vereinfacht werden. Zudem scheint es den Formularen an Klarheit und Eindeutigkeit zu fehlen, denn sonst wäre eine Orientierungshilfe, wie sie nun geplant ist, nicht nötig. Wir sind gespannt, welche Erfolge dies im nächsten Jahr bringen wird, aber mit nicht umgesetzten Versprechen kann kein Notstand behoben werden.

Wird in der Altenpflege gerecht bezahlt?

Die cse gGmbH (Caritasverband für die Stadt Essen) nannte unlängst in einem Zeitungsinterview in der WAZ die zu Unrecht als gering bezeichnete Bezahlung in der Altenpflege als Ursache für den Pflegenotstand. Niemand wolle mehr in die Altenpflege, weil dort so schlecht bezahlt wird. Doch die Zahlen sprechen dagegen. Auszubildende verdienen im ersten Lehrjahr bereits über € 1.000 brutto, eine examinierte Pflegefachkraft € 3.500 brutto, hinzukommen würden diverse Zuschläge, so eine Sprecherin der cse.

Das entspricht einem Jahresgehalt von € 42.000 brutto ohne Zuschläge, ohne Weihnachtsgeld. Im Vergleich: Das Einstiegsgehalt von Akademiker*innen liegt im Durchschnitt bei € 42.585 brutto, bei Absolvent*innen in Sozialwissenschaften bei durchschnittlich € 34.339 brutto (Quelle: www.gehalt.de). Laut Statistischem Bundesamt liegt das Durchschnittseinkommen bei Frauen (sie stellen 75,9 % des Gesundheitspersonals) bei € 3.000 brutto.

 

Auch Arne Schwalie, Vorstand der kommerziell agierenden Curanum AG Deutschland*, spricht zwar in einem Interview davon, dass regional unterschiedliche Gehälter gezahlt werden, weist aber darauf hin, dass eine Pflegekraft in Berlin nicht unter € 3.000 brutto eingestellt wird, wobei er hinzufügte, dass aufgrund des Pflegemangels geringere Gehälter am Markt nicht durchsetzbar sind.

 

Wie sehen Sie das? Was ist Ihre Meinung dazu? Bitte antworten Sie uns dazu auf facebook !

 

 

*Die Curanum AG betreibt in Deutschland knapp 240 Pflegeheime und ist somit größter privater Altenheimbetreiber in Deutschland.

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