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	<title>WP CRM, Autor bei der hospiz verlag</title>
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		<title>Spenden</title>
		<link>https://www.hospiz-verlag.de/spenden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[WP CRM]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Dec 2020 20:03:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Von vielen Seiten hören wir es und Ihnen liebe Leser*innen ist dies an vielen Orten leider bereits bekannt: die Spenden für Hospize nehmen ab. Der Deutsche Spendenrat gab nun erste Zahlen für 2020 bekannt. Demnach ist die Spendenbereitschaft der Deutschen sogar gestiegen. Von Januar bis September 2020 haben die Deutschen fast 3,3 Milliarden Euro gespendet. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Von vielen Seiten hören wir es und Ihnen liebe Leser*innen ist dies an vielen Orten leider bereits bekannt: die Spenden für Hospize nehmen ab. Der Deutsche Spendenrat gab nun erste Zahlen für 2020 bekannt. Demnach ist die Spendenbereitschaft der Deutschen sogar gestiegen. Von Januar bis September 2020 haben die Deutschen fast 3,3 Milliarden Euro gespendet. Bis Jahresende prognostiziert der Spendenrat ein weiteres Spendenvolumen von bis zu zwei Milliarden. Aber es gibt immer weniger Spender*innen, die immer mehr spenden. Die Spender spendeten durchschnittlich sechs Mal im Jahre durchschnittlich 35 Euro – ein Rekord auch bei der Spendenhäufigkeit. Das meiste Geld floss in humanitäre Hilfsorganisationen, für Not- und Katastrophenhilfen, an zweiter Stelle stand der Tierschutz, gefolgt von Spenden für Sporteinrichtungen. Weniger Spenden gab es hingegen im Kulturbereich und bei Hospizen. Hospize trifft es deshalb so stark, weil die vielen Benefits-Veranstaltungen in diesem Jahr wegen Corona ausgefallen sind. Keine Spendenläufe, keine Tombola bei den Kleintierzüchtern, keine Sommerfeste bei verschiedensten Einrichtungen. Hinzu kommt die Reduzierung der Begleitungen in diesem Jahr. Auch dort entstehen Spenden. Sollte dieser Trend anhalten, würden viele Hospize Ihr Angebot so nicht aufrecht erhalten können. Auch hier fehlt der Impfstoff.</p>
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		<title>Fehlversorgung von Menschen mit Demenz</title>
		<link>https://www.hospiz-verlag.de/fehlversorgung-von-menschen-mit-demenz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[WP CRM]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Dec 2020 19:59:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor Kurzem erschien der Demenzreport 2020, erstellt von socium und  der Uni Bremen unter der Führung von Prof. Dr. Gerd Glaeske. Die medizinisch-pflegerische Versorgung pflegebedürftiger, alter Menschen sollte aufgrund der steigenden Multimorbidität von Interdisziplinarität gekennzeichnet sein, die auch die Beteiligung der Angehörigen umfasst. Dies gilt im Besonderen für die Demenz. So gut das deutsche Gesundheitssystem [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Vor Kurzem erschien der Demenzreport 2020, erstellt von socium und  der Uni Bremen unter der Führung von Prof. Dr. Gerd Glaeske.</p>
<p>Die medizinisch-pflegerische Versorgung pflegebedürftiger, alter Menschen sollte aufgrund der steigenden Multimorbidität von Interdisziplinarität gekennzeichnet sein, die auch die Beteiligung der Angehörigen umfasst. Dies gilt im Besonderen für die Demenz.</p>
<p>So gut das deutsche Gesundheitssystem in der Akut- und Notfallmedizin aufgestellt ist, bei der Behandlung von chronisch kranken Menschen besteht dringender Verbesserungsbedarf.</p>
<p>Allein zehn Prozent der Krankenhauseinweisungen sind auf unerwünschte Wechselwirkungen von Arzneimitteln zurückzuführen. Hier besteht dringender Handlungsbedarf. Aber auch beim Umgang mit Neuroleptika oder Schlaf- und Beruhigungsmitteln. Wozu das Ruhig Stellen, um Pflegepersonal zu sparen, führen kann, sehen wir in den USA. Dort werden nach Angaben von Glaeske durchschnittlich   bereits sechs bis sieben Prozent der an Demenz Erkrankten mit einer Sonde ernährt. Diese Zahl  schwanke stark, zwischen null bis hin zu 38 Prozent.</p>
<p>Glaeske weist im Demenzreport 2020 auf Medikamentenmissbrauch in unserem Land hin.</p>
<p>Menschen mit Demenz erhalten zwei Gruppen von Medikamenten: Zum einen Medikamente, die die Erkrankung verlangsamen sollen und zum anderen Psychopharmaka. Bei den Medikamenten, die die Erkrankung verlangsamen sollen, werden leider immer noch Medikamente verabreicht, die nutzlos sind oder sogar schaden können.</p>
<p>Bei den Psychopharmaka ist Lage aber wesentlich dramatischer. Ca. 30 Prozent der erkrankten männlichen Versicherten der hkk Krankenkassen (waren Unterstützer dieser Studie) erhielten mindestens eine Verordnung eines Neuroleptikums, ein Psychopharmaka, das üblicherweise bei Schizophrenien und Psychosen angewendet wird. Und dieser Verordnungszahlen steigen. Dabei, so Glaeske, ergaben 17 Placebo-kontrollierte, teils unveröffentlichte Studien, dass beim Einsatz solcher stark beruhigenden Neuroleptika bei Demenzpatienten das Mortalitätsrisiko um den Faktor 1,6 bis 1,7 steigt. Da die Evidenz, dass konventiionelle Neuroleptika zu Behandlung von Verhaltenstörungen bei an Demenz Erkrankten sehr dürftig sei, seien die Hersteller dieser Arzneimittel dazu verpflichtet, sog. „Rote-Hand-Zettel“ an die Ärzteschaft zu versenden, in denen auf das Risiko der sog. Übersterblichkeit und des höheren Sterberisikos hingewiesen wird.</p>
<p>Die Ruhigstellung bei älteren Menschen mithilfe dieser Medikamente ist leider weiterhin Praxis, aber keine akzeptable Strategie, so Glaeske weiter. Eine zu geringe Anzahl von pflegerischen und/oder betreuenden Personen dürfe so nicht ausgeglichen werden.</p>
<p>Den gesamten Demenzreport 2020 finden Sie im Internet unter:</p>
<p><a href="https://www.socium.uni-bremen.de/uploads/News/2020/hkk_Demenzreport_2020_Web.pdf">hkk_Demenzreport_2020_Web.pdf (uni-bremen.de)</a></p>
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		<title>Nochmal Berlin</title>
		<link>https://www.hospiz-verlag.de/nochmal-berlin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[WP CRM]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Dec 2020 19:55:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In zwei Berliner Pflegeheimen kam es innerhalb der letzten Wochen zu Corona-Infektionen und insgesamt 31 Todesfällen. Wie es dazu kam, muss natürlich überprüft und geklärt werden, doch die Berliner Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci hat sehr schnell die Schuldigen gefunden. Die Senatorin sprach von „menschlichem Versagen“ und unterstellte den Pflegeheimen, dass sie das Thema Hygiene „nicht wirklich [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In zwei Berliner Pflegeheimen kam es innerhalb der letzten Wochen zu Corona-Infektionen und insgesamt 31 Todesfällen. Wie es dazu kam, muss natürlich überprüft und geklärt werden, doch die Berliner Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci hat sehr schnell die Schuldigen gefunden. Die Senatorin sprach von „menschlichem Versagen“ und unterstellte den Pflegeheimen, dass sie das Thema Hygiene „nicht wirklich ernst nehmen“ würden. Die Pflegeverbände und die Heimleitungen sind bestürzt über diese Äußerung. Auch die Geschäftsführerin des Deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe Nordost, Frau Natalie Sharifzadeh bezeichnet diese Äußerungen als eine Dreistigkeit. Frau Gabriele Schlimper, Geschäftsführerin des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Berlin sagte: „Statt pauschaler Vorwürfe brauchen wir eine differenzierte Aufklärung und vor allem funktionierende und gut ausgestattete Gesundheitsämter in den Bezirken.“ Seit Monaten arbeitet das Personal am Limit und die Gesundheitssenatorin übt eine Kritik, die allein aufgrund der kurzen Zeit nicht haltbar ist. Zudem fehlt es an Unterstützung durch das Land Berlin. Es gab in der Vergangenheit häufiger Engpässe bei der Versorgung mit Masken, Handschuhen und Hauben. Es wäre Aufgabe der Senatorin, die Pflegeheime zu unterstützen.</p>
<p>Doch die Senatorin zieht es vor, in einem Interview für den Tagesspiegel folgendes zu äußern:</p>
<p>&#8222;Pflegeheime sind keine reinen Renditeobjekte, sondern sie haben Verantwortung für das Wohlergehen der Bewohner zu tragen.“  Diese Tatsache bestreitet niemand, aber Probleme in einer Pandemie zu bewältigen, das sieht anders aus.</p>
<p>Zumindest hat die Gesundheitsverwaltung ihre Pflegeverordnung dahingegen geändert, dass das Personal &#8222;bei körpernahen Dienstleistungen FFP2-Masken &#8222;oder andere Vorrichtungen mit mindestens gleichwertigem Fremdschutz&#8220; zu tragen haben und es wird geplant, den Berliner Pflegeheimen je Einrichtung 200 Stück FFP-2 Masken zukommen zu lassen. Warum erst jetzt?</p>
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		<title>Berlin</title>
		<link>https://www.hospiz-verlag.de/berlin-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[WP CRM]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Dec 2020 19:49:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In einer Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz erkrankte eine Frau an Corona und verstarb kurze Zeit darauf in einem Berliner Krankenhaus. Das ist bedauerlich, aber in Zeiten der Corona-Pandemie mit bis zu täglich 400 Menschen, die mit oder an diesem Virus sterben, leider keine Seltenheit. Doch es stellt sich immer die Frage, ob auch alle [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hospiz-verlag.de/berlin-2/">Berlin</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hospiz-verlag.de">der hospiz verlag</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In einer Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz erkrankte eine Frau an Corona und verstarb kurze Zeit darauf in einem Berliner Krankenhaus. Das ist bedauerlich, aber in Zeiten der Corona-Pandemie mit bis zu täglich 400 Menschen, die mit oder an diesem Virus sterben, leider keine Seltenheit. Doch es stellt sich immer die Frage, ob auch alle Schutzmaßnahmen eingehalten wurden, die Infektion also nicht abwendbar war, soweit dies möglich gewesen wäre. Und darum gibt es nun schwere Vorwürfe der Angehörigen gegen den ambulanten Pflegedienst. Wir können und wollen uns nicht in die Schuldfrage einmischen, mittlerweile beschäftigt sich das Landeskriminalamt mit diesem Fall, erstaunlich ist die Vorgeschichte: Die Angehörigen hätten bereits seit Wochen mit Zetteln, die sie in der Wohnung hinterlegt hatten, und Emails an den Pflegedienst das Pflegepersonal gebeten, die Hygienevorschriften wie beispielsweisen die Maskenpflicht einzuhalten, aufgefordert. Auch die Amtsärztin wurde informiert, doch, und hier liegt ein Problem, privatrechtliche Wohnformen dürfen von den Gesundheitsämtern nicht überprüft werden. Ordnungsamt, Sozialamt und Heimaufsicht wurden von den Angehörigen informiert – geben (verständlicherweise) aber keinerlei Auskünfte. Nur die Amtsärztin berichtete, dass die Heimaufsicht der Senatsverwaltung eine Begehung der Wohngemeinschaft durchgeführt hatte und keinerlei Beanstandungen feststellen konnte. Der Besichtigungstermin war angekündigt. Der Pflegedienst weist alle Anschuldigen von sich.</p>
<p>Auf diese Gesetzeslücke wird von Wohlfahrtverbänden seit Jahren hingewiesen. Es ist zu hoffen, dass die Behörden darauf reagieren.</p>
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