Die Geschichte der Hospizbewegung in Deutschland

2. Auflage

Heller/Pleschberger/Fink/Gronemeyer

Beschreibung
Über den Autor
Rezensionen
13. September 2013

„Es ist die Geschichte eines breiten Stroms von Humanität und Solidarität.“
Heller, Pleschberger

Die Würde des Menschen ist unantastbar.
(Artikel 1, deutsches Grundgesetz)

Die Hospizbewegung ist eine der großen sozialen Bewegungen in Deutschland und sie hat den Umgang mit Sterben und Tod verändert. Sie entstand aus dem Versuch, neue Wege für das Lebensende in einer radikal veränderten Situation zu finden. Gegen anfängliche Widerstände hat sie sich durchgesetzt, ist gewachsen, hat das Thema ‘gesellschaftsfähig’ gemacht und hat geradezu einen Humanisierungsschub im Blick auf das Thema Sterben, Tod und Trauer Wirklichkeit werden lassen. Bürger, aber vor allem Bürgerinnen haben in mutigem, nachdenklichem Engagement die Idee eines menschenwürdigen Sterbens in die deutsche Gesellschaft eingepflanzt und die Saat dieser Idee ist inzwischen aufgegangen.

Vieles aus der Anfangszeit ist heute schon längst vergessen, in vielen Hospizinitiativen findet ein Generationswechsel statt. In diesem Buch werden die Anfänge nacherzählt, rekonstruiert aus über 70 Interviews mit Pionierinnen und Pionieren der deutschen Hospizbewegung und Palliativmedizin. die Anfänge, nacherzählt. Spannungsreich wird das Engagement von Menschen sichtbar, die sich oft aus eigener Betroffenheit für ein menschlicheres Sterben einsetzten – phantasievoll, unbürokratisch, solidarisch.

Die Autorinnen legen hier eine lebendige Geschichte der Hospizbewegung in Deutschland vor, die auf der Basis wissenschaftlicher Forschung (“oral history”) entstanden ist . Indem die Pionierinnen und Pioniere zur Sprache kommen wird Vergangenes lebendig und bleibende, auch selbstkritische Einsichten für die Zukunft diskutiert.

Das gut lesbare Buch bietet unverzichtbare Orientierungen, Inspirationen und Klärungen für die Weiterentwicklung hospizlich-palliativer Arbeit in Deutschland und stellt ein anregendes Grundlagenwerk für die Aus- und Weiterbildung, für die Professionellen und Ehrenamtlichen im Feld und für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger dar.

375 Seiten, Hardcover

Ludwigsburg 2013

Prof. Dr. Andreas Heller M.A.
Theologie, Philosophie, Ethik, Sozialwissenschaften, stellv. Leiter der Abteilung Palliative Care und OrganisationsEthik der IFF (Universität Klagenfurt). Leiter des internationalen Universitätslehrgangs Palliative Care und des DoktorandInnenkollegs Palliative Care und OrganisationsEthik.

Prof. Dr. Sabine Pleschberger, MPH
Krankenpflege, Studium der Pädagogik, Gesundheitswissenschaft und Soziologie.
Paracelsus Medizinische Universität Salzburg.
Stiftungsprofessur Palliative Care

Dr. phil. Michaela Fink
ist Soziologin an der Justus-Liebig-Universität Gießen, Dissertation zum Thema "Von der Initiative zur Institution: Die Hospizbewegung zwischen lebendiger Begegnung und standardisierter Dienstleistung"

Prof. Dr. Dr. Reimer Gronemeyer
Professor für Soziologie, Gastprofessor an der IFF-Fakultät
Forschungsaufenthalte in Afrika und Osteuropa
Breite Internationale Publikations- und Vortragstätigkeit, Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des DHPV e.V., Berlin
ISBN 978-3-941251-53-3
34,90  (zzgl. Versandkosten)
(inkl. MwSt.)

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