Die Kunst der Begleitung

Patrick Schuchter, Michaela Fink, Reimer Gronemeyer, Andreas Heller

Beschreibung
Über den Autor
Rezensionen
12. Juli 2018

„War es eine Träne, die Zuwendung gewünscht hatte?
Oder nur ein Reiz im Auge?“

 

Ehrenamtliche Hospizbegleiterinnen arbeiten oft im Hintergrund. Mit diesem Buch treten sie aus dem Schatten. Hospizbegleiterinnen erzählen Geschichten aus ihren Begleitungen existenziell und erhellend. Sie praktizieren eine eindrucksvolle Kunst der Begleitung, finden Zugang zu völlig fremden Menschen, bauen Brücken und Beziehungen zu Personen, Familien und Freundinnen in der oft zerdehnten letzten Lebensphase.

Ihre Haltung ist von solidarischem Dasein, von akzeptierender Offenheit, einem unmittelbaren Mitgefühl und einem akzeptierenden Verständnis geprägt. Die Mitsorge mit den immer auch fremden sterbenden Menschen geschieht im Geist der Gastfreundschaft, der Hospitalität. So wird ein wichtiger Beitrag für eine friedlichere Gesellschaft geleistet, denn Hospizarbeit („hospeace“) ist Friedensarbeit.

 

Die Kunst der Begleitung
Was die Gesellschaft von der ehrenamtlichen
Hospizarbeit wissen sollte

Patrick Schuchter, Michaela Fink, Reimer Gronemeyer, Andreas Heller
Softcover, 168 Seiten, der hospiz verlag, Esslingen 2018, ISBN: 978-3-946527-23-7
Preis: € 24,90 (D)/ € 25,60 (A)

 


Patrick Schuchter
ist Philosoph, Krankenpfleger, Gesundheitswissenschaftler und arbeitet am Institut für Palliative Care und Organisationsethik, Fakultät für Interdisziplinäre Forschung und Fortbildung (IFF) Wien, Universität Klagenfurt, Wien. Er beschäftigt sich mit Vorliebe damit, wie mit existenziellen und philosophischen Fragen im Alltag und in der Praxis umgegangen werden kann (www.ipps.at). Er lehrt und forscht zum Thema „Caring Communities“.

Michaela Fink
ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Soziologie der Justus-Liebig-Universität Gießen. Sie beschäftigt sich mit der Soziologie des Sterbens (mit dem Schwerpunkt Hospiz- und Palliative Care in den europäischen Gesellschaften) sowie mit Themen des Südliches Afrika (Ernährungssicherung; Kindheit, HIV/AIDS und Waisenkrise). Sie ist Gründungs- und Vorstandsmitglied des gemeinnützigen Vereins Pallium (www.pallium-ev.com).

Reimer Gronemeyer
ist Professor für Soziologie i. R. am Institut für Soziologie der Justus-Liebig-Universität Gießen. Er hat die Hospizbewegung seit vielen Jahren kritisch und freundschaftlich begleitet. Das Thema „Demenz“ steht in Theorie und Praxis im Zentrum seiner Arbeit. Er arbeitet zugleich in den Ländern des Südlichen Afrika an Fragen der Ernährung und der Lebenssituation von Kindern. Er ist Vorsitzender des gemeinnützigen Vereins Pallium, der in Namibia soziale Projekte realisiert.

Andreas Heller
ist Professor für Palliative Care und Organisationsethik am Institut für Pastoraltheologie und Pastoralpsychologie der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Graz. Er beschäftigt sich u. a. mit der Hospizbewegung als sozialer Bewegung, dem Aufbau und der Entwicklung von sorgenden Gemeinden und mit der Frage nach der Bedeutung von Sterben, Tod und Trauer für das individuelle und gesellschaftliche Leben.


ISBN 978-3-946527-23-7
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