Blockforum „Wünsche am Lebensende“

Onlineforum startet am 1.10.2026

Wünsche nach einem vorzeitigen Lebensende gehören zu den herausforderndsten Themen in der Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen. Spätestens seit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts von 2020 stehen Fragen nach Selbstbestimmung, Suizidprävention, professioneller Verantwortung und persönlicher Rolle auf der Tagesordnung. Für die Fortbildung im Bereich Hospiz und Palliativ Care haben die, im Bündnis Suizidprävention vereinten Fachverbände und Organisationen, nun „Fachliche Empfehlungen für eine Verbesserung der Suizidprävention in Deutschland“ erarbeitet. Unter Mitwirkung des Deutschen Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) entstand ein Bündnispapier, welches Suizidprävention als gesamtgesellschaftliche Aufgabe versteht. Gefordert werden der Ausbau niedrigschwelliger Unterstützungsangebote, eine bessere Vernetzung bestehender Hilfesysteme, die Stärkung psychosozialer und psychiatrischer Versorgungsstrukturen sowie eine verbesserte Qualifizierung von Fachkräften. Besondere Bedeutung wird dabei der frühzeitigen Wahrnehmung und Einordnung von Suizidalität sowie einer professionellen, zugewandten Begleitung von Menschen in existenziellen Krisen.

Die Fabel von der schwersten Trauer

12,00 €

inkl. MwSt.
zzgl. Versandkosten

ISBN 978-3-910552-07-4

Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen, widmet sich das Online-Blockforum „Wünsche am Lebensende“ des Landesverbandes für Hospizarbeit und Palliativmedizin Sachsen e.V. diesem vielschichtigen Themenfeld.  

Das Online Forum enthält acht Module. Behandelt werden unterschiedliche Perspektiven auf Wünsche nach einem vorzeitigen Lebensende: von assistiertem Suizid und den aktuellen rechtlichen Rahmenbedingungen über Fragen der Suizidprävention und moralische Belastungen in der Pflege bis hin zu Therapiebegrenzung, freiwilligem Verzicht auf Essen und Trinken, palliativer Sedierung sowie der Begleitung von Menschen mit Todes- und Sterbewünschen. Dabei werden sowohl fachliche als auch ethische und persönliche Dimensionen beleuchtet.

Das Forum bietet Raum für fachliche Orientierung, Reflexion und Austausch und unterstützt Fachkräfte dabei, Handlungssicherheit in komplexen Grenzsituationen zu gewinnen. Ziel ist es, unterschiedliche Perspektiven sichtbar zu machen und eine fundierte Auseinandersetzung mit den Herausforderungen am Lebensende zu fördern. Der erste Termin findet am 1. Oktober 2026 statt. Die Teilnahme an Modul I kostet EUR 20,–. Weitere Module bauen thematisch aufeinander auf und können online besucht werden.

Weitere Informationen und Anmeldung:

https://shorturl.at/zuEGY

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