Akupressur in der Palliativversorgung
Kann Akupressur dazu beitragen, die Lebensqualität schwerstkranker Menschen zu verbessern und die Körperwahrnehmung am Lebensende zu stärken? Dieser Frage widmet sich das Forschungsprojekt AKiPal des Zentrums für Palliativmedizin der Uniklinik Köln.
Im Rahmen der Studie wird die Akupressur als ergänzende, nicht-medikamentöse Methode in verschiedenen Bereichen der Palliativ- und Hospizversorgung untersucht. Dabei steht sowohl die Symptomlinderung als auch die Frage im Mittelpunkt, wie Menschen mit einer nicht heilbaren Erkrankung ihren Körper und ihr Wohlbefinden wahrnehmen. Die Interventionen werden von speziell geschulten Pflegefachpersonen durchgeführt und wissenschaftlich begleitet.
Besonders erfreulich: Das Projekt hat inzwischen einen wichtigen Meilenstein erreicht und ist in die klinische Phase gestartet. Damit werden die bisherigen Vorarbeiten nun unter Praxisbedingungen erprobt. Ziel ist es, belastbare Erkenntnisse darüber zu gewinnen, welchen Beitrag Akupressur zur Reduktion belastender Symptome und zur Stabilisierung der Lebensqualität leisten kann
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