hospiz zeitschrift Nr. 87

 

Die neue Ausgabe der hospiz zeitschrift palliative care ist nun  erhältlich. Schwerpunkt dieser Ausgabe sind Todeswünsche.

Aufgrund der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes  zum § 217 StGB hat sich die Rechtslage bezüglich des assistierten Suizids grundlegend geändert. Das Gericht hat in seinem Urteil „einer Liberalisierung der Suizidhilfe den Weg geebnet, welche in dieser Radikalität selbst von den Befürworter*innen nicht erwartet worden war,“ so Bethke-Meltendorf und Hardinghaus in ihrem Beitrag. Das Autorenteam  zeigt in diesem Beitrag die Problematik und vor allem die Konsequenzen für Gesellschaft und Hospiz auf.

Angela Hörschelmann gibt einen Überblick über die seit 2015 entstandene Debatte zum Thema des assistierten Suizids.

Todeswünsche: Was bedeuten sie und was können wir ihnen entgegen stellen? Reinhard Lindner befasst sich in seinem Beitrag mit der Suizidprävention.

Die Uniklinik Köln hat in einem praxisnahen Forschungsprojekt das  Thema Todeswünsche in den Mittelpunkt gestellt und einen unterstützenden Gesprächsleitfaden entwickelt, der es Begleitenden ermöglichen soll, dieses Thema mit den Betroffenen anzusprechen und Lösungsansätze zu finden.

Welche Auswirkungen wird das Gesetz auf unterschiedliche Einrichtungen haben? Ein Interview mit Prof. Dr. Claudia Bausewein, Dr. Jeanne Niklas-Faust und Dr. Anja Schneider.

Einfach eine Tablette nehmen und aus dem Leben scheiden? Dr. Andreas Kiefer, Präsident der Bundesapothekerkammer, gibt hierauf eine pharmazeutische und eine ethische Antwort der Apotheker. (Dr. Kiefer verstarb am 2.9.20 nach schwerer Krankheit kurz nach Fertigstellung dieses Beitrages, unser Mitgefühl gilt seiner Familie.)

10 Jahre Charta: Selbstbestimmung und Fürsorge gehören seit Anbeginn zu den Grundfesten der Charta.

In hospiz praxis gehen wir Todeswünschen und dem Umgang mit dem Bundesverfassungsurteil zum § 217  StGB in der Praxis nach.

Was geschieht mit den Angehörigen, die einem assistierten Suizid zustimmen oder an der Durchführung beteiligt waren? Was macht das mit Ihnen?

Wie gehen die Malteser mit dieser veränderten Situation um?

Haben wir Ihre Leselust entfachen können? Dann bestellen Sie noch heute.

 

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