Kusch schafft Fakten

Der Verein Sterbehilfe ist in Deutschland (wieder) tätig. 2009 wurde der Verein in Schleswig-Holstein gegründet, verlagerte aber  „bereits drei Jahre später den Verein Sterbehilfe an den sicheren Zufluchtsort Zürich “, wie es auf der Website des Vereins zu lesen ist. Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes zur Nichtigerklärung des § 217 StGB, darf der Verein Sterbehilfe wieder in Deutschland tätig sein. Kopf dieses Vereins ist der Präsident des Vorstandes Dr. Roger Kusch, ehemaliger Senator der Stadt Hamburg, der für seinen aktiven Einsatz für Sterbehilfe deutschlandweit bekannt wurde.

Laut eigener Pressemitteilung vom 25.Februar 2021 teilt der Verein mit, dass sich seine Mitglieder innerhalb eines Jahres verdoppelt haben. Es seien nunmehr 705 Mitglieder. Weiter ist dort zu lesen, dass der Verein mit 22 Ärztinnen und Ärzten zusammenarbeite.

So befremdlich wie der Verein, ist auch dessen Äußerung, dass man 144 Mitgliedern „Grünes Licht“ gegeben habe, davon hätten bislang 103 Mitglieder Suizidhilfe in Anspruch genommen, nicht zu vergessen das „Neues Handbuch der Sterbehilfe.“

Das verändert unsere Gesellschaft.

Laut www.evangelisch.de kostet die Inanspruchnahme der Suizidassistenz zwischen 2.000 und 7.000 Euro.

Das verändert unsere Gesellschaft. Man muss nicht Malteser sein, um die Gefahren zu erkennen…

Eine Antwort auf den Beitrag “Kusch schafft Fakten

  • Inge Camesasca

    Ich bin für den begleitenden Suizid, allerdings sollte er dann auch für jeden abrufbar sein. Die Kosten sollten von den KK übernommen werden. Der Wunsch des sterbenden Menschen steht immer an 1. Stelle und sollte der Wunsch nach suizidaler Begleitung da sein, dann in der Umgebung, in der sich der Mensch gerade befindet. Die Begleitung steht in der Ausbildung zum ehrenamtlichen Hospizbegleiter wie auch im Palliativ Care. Hier sollten wir die begleitenden Personen extra darauf vorbereiten, da sicher nicht jeder diese Form der Begleitung durchführen kann.
    Was auf keinen Fall passieren darf…das daraus ein Geschäftsmodell entsteht!!!
    Nicht jeder Sterbende hat das Geld, aber dennoch den Wunsch auf einen begleitenden Suizid. Die Autonomie des Sterbenden sollte unantastbar sein und bleiben.

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