Migranten am Ende des Lebens

 

Dass Menschen mit Migrationshintergrund wesentlich seltener palliativmedizinische Angebote wahrnehmen, diese Erkenntnis ist nicht neu. Neu ist aber, dass ein Forschungsteam unter der Leitung von Prof. Nauck an der Universität Göttingen nun mit Hilfe einer Studie ergründet hat, warum das so ist. Wichtigster Grund: die fehlenden Sprachkenntnisse. Informationen können nicht wahrgenommen werden und vorhandene Hilfen können nicht wahr- und angenommen werden. Hinzu kommen Angst und Schamgefühle, da Wertschätzung, Empathie und Respekt bei diesen Patienten im Vordergrund der Behandlung stehen. Werte, die in unserem heutigen „Medizinbetrieb“ nur noch selten zu finden sind. Oftmals möchten Menschen mit Migrationshintergrund gerne in die Heimat zurück, doch hier kommt es zu besonders großen Hürden. Es scheitert an bürokratischen, medizinischen, aufenthaltsrechtlichen oder politisch-rechtlichen Gründen.

Von Seiten des medizinisch-pflegerischen Personals führen kulturelle Unterschiede immer wieder Missverständnissen, die die Versorgung erschweren.

Nähere Infos unter: www.krebshilfe.de

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