Hinter dem Begriff PallPan* verbirgt sich ein Forschungsverbund des Nationalen Netzwerks der Universitätsmedizin zu Covid-19, Netzwerk Universitätsmedizin. Ihr gehören palliativmedizinische Einrichtungen von 13 Universitätskliniken an.

In der Pandemie wurden nicht nur unsere sozialen Kontakte reduziert, die Pandemie führte bei Betroffenen und Angehörigen zu schmerzlich empfundener Einsamkeit in Pflegeheimen und Krankenhäusern – auch und vor allem am Ende des Lebens.

Der Forschungsverbund befasste sich mit diesem Problem und befragte innerhalb von neun Monaten ca. 1.700 Betroffene, Versorgende und Verantwortliche im Gesundheitssystem. Auf Grundlage der Auswertung dieser Befragungen, internationaler Literatur, Best Practice-Beispielen und der Auswertung von Krisenplänen erarbeiteten ca. 120 Expert*innen die „Nationale Strategie für die Betreuung von schwerkranken und sterbenden Menschen und ihren Angehörigen in Pandemiezeiten“. Sie wurde im letzten Monat vorgestellt. Entstanden sind konkrete Handlungsempfehlungen, die in Pandemiezeiten mehr Nähe, insbesondere am Lebensende, ermöglichen sollen.

Diese Auswertung und die daraus folgenden Handlungsempfehlungen können Sie unter dem hier angegebenen Link einsehen:

Nationale Strategie für die Betreuung von schwerkranken und sterbenden Menschen und ihren Angehörigen in Pandemiezeiten (PallPan) | Zenodo

*Der Forschungsverbund PallPan wird als Teil des Netzwerks Universitätsmedizin (NUM) vom BMBF gefördert. Dem Forschungsverbund gehören die palliativmedizinischen Einrichtungen der Universitätsklinika an den Standorten Aachen, Bonn, Düsseldorf, Erlangen, Freiburg, Göttingen, Hamburg, Hannover, Jena, Köln, München, Rostock und Würzburg an. Die koordinierende Gesamtleitung haben Prof. Dr. med. Claudia Bausewein vom LMU Klinikum München und Prof. Dr. Steffen Simon von der Uniklinik Köln.

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