Sorge für Kinder, die sterben müssen

Über lebensverkürzend erkrankte Kinder und ihre Familien. Annäherung an ihre Versorgungswirklichkeit und die Bedeutung von Kinderhospizen.

Christine Moeller-Bruker

Beschreibung
Über den Autor/Herausgeber
1. November 2019

In den vergangenen 20 Jahren hat sich die Situation von Familien mit lebensverkürzt erkrankten Kindern deutlich verbessert. Kinderhospize, SAPV-Teams und weitere Angebote und Kooperationen sind das erfreu- liche Ergebnis starker Initiativen betroffener Familien und moderner Wohlfahrtsstaatlichkeit. Sie alle sind erforderlich, um die Sorge für die betroffenen Familien zu bewältigen. Dieser Band thematisiert Chancen, aber auch Grenzen auf Seite der Beteiligten. Handlungsbedarfe werden benannt – sorgende Gemeinschaften sind hier bedeutsam.

„Und schließlich, der rote Faden dieser Dissertation erinnert daran, dass Kinder nicht nur Empfänger von Hilfe sind und sich nicht eignen als Objekte kolonialer Zuwendung oder paternalistischer Alimentierung. Kinder bleiben in aller Krankheit und im Sterben Subjekte des eigenen Lebens, die auf Mitsorge und Umsorge angewiesen sind.

Dr.in Christine Moeller-Bruker
studierte in Freiburg, La Paz und Wien Soziale Arbeit und Palliative Care, sie ist Geschäftsführerin bei AGP Sozialforschung an der Ev. Hochschule Freiburg und freie Mitarbeiterin im Wilhelminen-Hospiz in Niebüll. Die vorliegende Dissertation wurde mit dem Ehrenpreis Wissenschaft 2019 des wissenschaftlichen Beirates des Deutschen Hospiz- und Palliativ- Verbandes e. V. ausgezeichnet.
ISBN 9-783946-527-30-5
29,99  (zzgl. Versandkosten)
(inkl. MwSt.)

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