Auch der Vatikan denkt an die Palliativversorgung

Die PAL-LIVE-Expertengruppe der Päpstlichen Akademie für das Leben hat das „Weißbuch zur globalen Förderung der Palliativversorgung“ in deutscher Sprache herausgegeben.

Eine Gruppe von Experten aus der ganzen Welt hat es sich zur Aufgabe gemacht, für alle gesellschaftlichen Gruppen die wichtigsten Empfehlungen für eine Weiterentwicklung der Palliativversorgung weltweit zusammenzutragen. Erzbischof Vincenzo Paglia betonte bei der Pressekonferenz der deutschsprachigen Ausgabe in Berlin, dass der Palliativpflege ein „zutiefst religiöses und positives Menschenbild“ zugrunde liege. Auch müsse eine Kultur der Sorge entwickelt werden, die eine liebevolle Begleitung bis an die Schwelle des Todes anbiete.

Das Wissen um die Möglichkeiten einer guten Palliativversorgung sind nicht überall bekannt und werden auch nicht überall angewandt. Jährlich leiden und sterben über 25 Millionen Menschen unter lebensbedrohlichen und lebensverkürzenden Krankheiten. Ein Großteil dieser Menschen lebt in Regionen, in welchen sie aus finanziellen Gründen keinen Zugang zu einer angemessenen Schmerz- und/oder Palliativversorgung haben.

Die katholische Kirche wird dieses Weißbuch an alle katholischen Universitäten und Krankenhäuser in der Welt schicken, um dort die palliative Versorgung zu unterstützen.

Das PAL-LIFE-Projekt geht auf eine Initiative des früheren Bundesgesundheitsministers Hermann Gröhe und der Deutschen PalliativStiftung anlässlich eines Besuches in Rom im Jahr 2016 zurück.

Das PAL-LIFE-Weißbuch ist in seiner Erstausgabe in englischer Sprache erschienen und kann ab sofort auf der Website https://www.palliativstiftung.de/palliativstiftung/pal-life/ heruntergeladen werden.

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