Christ*innen schrumpfen in Deutschland

Die Christ*innen schrumpfen in Deutschland. Dies geschieht in beiden Konfessionen. Eine Untersuchung des Freiburger Wissenschaftlers Raffelhüschen zeigt, dass Menschen zwischen 24 und 40 aktiv aus den Kirchen ausscheiden und auch Menschen in diesem Alter ihre Kinder nicht mehr taufen lassen. Diese Entwicklung ist für ca. die Hälfte aller „Schrumpfung“ verantwortlich. Dies ist in einer alternden Gesellschaft auch mit ein Grund, dass die Anzahl der kirchlichen Bestattungen immer mehr abnimmt. 2020 sank nun die Zahl der kirchlichen Bestattungen unter 50 Prozent und scheint weiterhin rückläufig. Im Jahr lag die Zahl bei 49,7 Prozent, im Jahr 2000 waren es noch 71,5 Prozent. Das hat Auswirkungen auf die Bestattung und die Bestattungsformen. So wurden in den 1990er Jahren nur ca. 30 Prozent der Beerdigten feuerbestattet, heute sind es über 70 Prozent.

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