die hospiz zeitschrift Nr. 100

Soeben erschienen, die neueste Ausgabe der hospiz zeitschrift palliativ care mit dem Schwerpunkt „Daseinsvorsorge

Die Daseinsvorsorge, gehört zwar zu einer Selbstverständlichkeit unseres Staates, doch wovon sprechen wir? Von wessen Aufgaben sprechen wir, wer ist verantwortlich und wofür? Darauf werden wir in dieser Ausgabe der hospiz zeitschrift palliative care eingehen. 

Caring Communities, auch im Sinne der Daseisvorsorge, werfen soziale, gesellschaftspolitische und Fragen nach dem Demokratieverständnis in unserem Land auf. Thomas Klie gibt und in einem Beitrag einen hervorragenden Ein- und Überblick auf das Thema, das uns alle angehen sollte.

Ebenso berichtet Thomas Klie vom Palliative Care Netzwerk in Tutzing – ein gutes Beispiel, wie eine Caring Community am Ende des Lebens organisiert und am Leben erhalten werden kann.

Seit Juli 2017 gibt es am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf eine Professur für Palliativmedizin mit dem Schwerpunkt Angehörigenforschung. Karin Oechsle, Inhaberin dieses Lehrstuhl, beforscht seit sechs Jahren Bedürfnisse und Bedarfe von Angehörigen und die Umsetzung Ihrer Forschungsergebnisse in der Praxis. Lesen Sie hier Karin Oechsle Forschungs- und Praxisstand im Hamburg.

Eines der Grundanliegen der Hospizbewegung war von Anfang an der Wunsch, das Sterben wieder in die Gesellschaft zurückzuholen. Vieles ist seit den Anfängen geschehen, aber wir sind noch nicht am Ziel…

Andreas Herpich, er leitet das Hospiz Veronika in Eningen unter Achalm, entwickelt hier seine Vision einer sorgenden Gemeinschaft. Stationäre Hospize haben in den letzten 50 Jahren einen Wandel durchgemacht, vom improvisierten letzten Zuhause zu einer vollständig durchgeplanten Institution. Doch ist es das, was die Menschen in ein Hospiz „zieht“? Andreas Herpich veranschaulicht uns seine Zukunft für Hospiz. Seien Sie gespannt!

Auch die Stadt Köln wurde von der Idee einer Caring Community in Zusammenhang mit der Daseinsvorsorge erfasst. Raymond Voltz, Direktor des Zentrums für Palliativmedizin und Harald Rau, Beigeordneter für Soziales, Gesundheit und Wohnen ein Leereichen zu viel der Stadt Köln, berichten von Ihren Bemühungen, Erfahrungen, Erreichtem und Ihren Zielen in Köln.

Und noch ein Beispiel aus der Praxis: kommunale Daseinsvorsorge in der Bayerischen Gemeinde Weyarn – ein Interview. Gemeindepolitik ist Daseinsvorsorge, Gemeindepolitik in Weyarn bedeutet auch, Bedingungen für „das gute Leben“ schaffen. Wie das dort umgesetzt wird, berichten Michael Pelzer und Sebastian Snela.

Unser Praxisteil widmet sich in dieser Ausgabe ebenso dem Thema der Versorgung auf der streichen  Ebene von Kommunen.

Elke Walter berichtet Alltägliches aus der kommunalen Senior*innenberatung in streichen der Stadt Stuttgart. Alt sein, bedeutet heute oftmals, dass die Umstände der Lebenssituation den Bedarfen entgegen stehen. Aber was sind die aktuelle Bedarfe älterer und hochaltriger Menschen? Was hat sich verändert im Laufe der Jahre? Wo gibt es Hilfe und wo sind die Lücken? Elke Walter zeigt es uns eindrücklich auf.

Caring Communities, das ist eine schöne Vorstellung, besonders in der Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen. Aber was braucht es, damit das auch gelingen kann? Caring Communities benötigen viele Akteure, haupt- und ehrenamtlich und wenn’s sein muss, 24/7 an 365 Tagen im Jahr. Wer organisiert das? Michael Monzer stellt und das Konzept des Case Management für Caring Communities vor.

Zum Abschluss möchte Ulrike Geiger einige kritische Gedanken und Erfahrungswerte aus der Praxis mit Ihnen zum Thema „Gelebte Autonomie und Würde in der eigenen Häuslichkeit“ teilen.

Haben wir Ihr Leseinteresse geweckt, dann bestellen Sie noch heute.

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