Gesetzentwurf zur Stärkung der Suizidprävention

Stellungnahme von DHPV, Caritas u.a.

Der Deutsche Hospiz und Palliativverband und der Deutsche Caritasverband haben gemeinsam mit weiteren Organisationen aus den Bereichen Suizidprävention, Hospizarbeit und Palliativversorgung fachliche Empfehlungen zur Weiterentwicklung der Suizidprävention in Deutschland veröffentlicht. Ziel ist es, bestehende Hilfsangebote besser zu vernetzen, langfristig abzusichern und für Betroffene leichter zugänglich zu machen.

Im Mittelpunkt der Empfehlungen steht die Forderung nach einer bundesweit einheitlichen, dauerhaft finanzierten Anlaufstelle für Menschen mit Suizidgedanken, Angehörige, Hinterbliebene sowie Fachkräfte und Ehrenamtliche. Ergänzend sollen niedrigschwellige Beratungs- und Unterstützungsangebote, darunter Telefon-, Online- und Vor-Ort-Beratung, verlässlich finanziert und ausgebaut werden.

Die ethische Fallbesprechung in der palliativen Begleitung

32,99 

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ISBN 978-3-946527-57-2

Besonders hervorzuheben ist die ausdrückliche Einbeziehung der Hospiz- und Palliativversorgung in die Suizidprävention. Die beteiligten Organisationen betonen, dass schwerkranke und sterbende Menschen sowie ihre Zugehörigen eine verlässliche medizinische, pflegerische und psychosoziale Begleitung benötigen. Eine gute palliative Versorgung kann helfen, Ängste vor Schmerzen, Leiden oder dem Verlust von Selbstbestimmung aufzufangen und Perspektiven im Gespräch zu eröffnen.

Auch die Unterstützung von Angehörigen und Hinterbliebenen soll gestärkt werden. Gefordert werden flächendeckende, niedrigschwellige und dauerhaft finanzierte Angebote, die unabhängig von einer psychiatrischen Diagnose zugänglich sind.

Zum Weiterlesen:

Fachliche Empfehlungen für eine Verbesserung der Suizidprävention in Deutschland vom 16.06.2026

https://shorturl.at/Iwz64

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