hospiz zeitschrift 1/24

Im März druckfrisch für Sie: die hospiz zeitschrift palliative care mit dem Schwerpunkt „Netzwerk im Wandel“

Wir berichten, was in dem neuen Gesetz § 39d SGB V zur „Förderung der Koordination in Hospiz- und Palliativnetzwerken durch einen Netzwerkkoordinator“ festgeschrieben wurde.

Hospiz- und Palliative Care-Arbeit ist aufgrund der ganzheitlichen Betreuung von Betroffenen und deren An- und Zugehörigen multiprofessionell und institutionen- und organisationsübergreifend. Hospiz ist deshalb schon immer undenkbar ohne gute Zusammenarbeit der betroffenen Akteur*innen. Nehmen wir nur die verantwortliche Stelle der Koordination!  Aber, die Zusammenarbeit hat sich verändert, ggf. sogar verstärkt und wurde professionalisiert.

Die Politik hat nun reagiert. Die Koordination regionaler Hospiz- und Palliativnetzwerke wird nun auch von Gesetzgeber unterstützt. Seit April 2022 gibt es ein Gesetz zur Förderung der Koordination Regionaler Hospiz- und Palliativnetze. Über diese Förderung, deren Wirksamkeit, aber auch deren Fallstrike berichten wir.

Wir stellen das Projekt HOPAN vor, welches die vorhandenen Netzwerke betrachtet, den Ist-Zustand in Deutschland erfassen möchte um daraus sinnvolle Weiterentwicklungen zu erkennen, ohne dabei das hohe Maß an gewachsener Freiheit und Vielfalt zu beeinträchtigen. Eine anspruchsvolle Aufgabe.

Netzwerkarbeit mit case und care management unterstützen?

Betroffene werde heute im hospizlich-palliativen Bereich oftmals mit einem unübersichtlichen und verwirrenden Labyrinth von möglichen Hilfen und Zuständigkeitsregularien konfrontiert. Wie gestalten wir daher übersichtliche Strukturen und Netzwerke? Ein Zusammenspiel von Case und Care Management kann hier hilfreich sein.

Mit der Nichtigerklärung des § 217 ist nicht nur die Suizidassistenz, sondern auch die  Suizidprävention gestärkt worden. Es gibt viele gute Ansätze, aber es braucht ein gut funktionierendes Netzwerk. Die Suizidhilfe muss strukturiert werden. Wir stellen dazu ein funktionierendes sächsisches Netzwerk vor.

Netzwerke, die sinnvoll sind und gut funktionieren sind wichtig für Hospiz- und Palliativarbeit. Das klingt sehr gut, doch wie entstehen soll sinnvolle Netzwerke, denn sie entstehen nicht von selbst. Katharina Heimerl und Sabine Pleschberger, haben genau das gemacht: Netzwerke sinnvoll aufgebaut und können heute in dieser Ausgabe berichten, wie sie vorgegangen sind und was zum Erfolg geführt hat.

Leider wurden bei der neuen Gesetzgebung keine eigenständigen pädiatrischen Netzwerke festgeschrieben.

Die Kinder- und Jugendhospizarbeit beinhaltet Besonderheiten, die in der Erwachsenen-Hospizarbeit nicht vorkommen. Drei Besonderheiten gilt es zu benennen:

  • Der Beginn und die Dauer der Versorgung,
  • die Größe der Versorgungsgebiete
  • die unterschiedlichen Netzwerke, wobei die notwendigen Netzwerke bei Kinder und Jugendliche sich anders ausdifferenzieren als dies im Erwachsenenbereich der Fall ist.

Auch unser hz-Praxisteil befasst sich mit dem Thema Netzwerkarbeit:

An einer seit vielen Jahren gut eingespielten Zusammenarbeit von SAPV und Ambulanten Hospizdiensten können die Vorteile dieser Netzwerke aufgezeigt werden.

Eine Koordinatorin berichtet über die verschiedenen Netzwerke, die zur erfolgreichen Begleitung Sterbender und deren An- und Zugehörigen beitragen und für alle Beteiligten eine wertvolle Bereicherung darstellen.

Digitale Kommunikation am Lebensende? Smartphone im stationären Hospiz? Digitale Medien sind auch von dort nicht mehr wegzudenken und werden von den Gästen sinnvoll genutzt.

Haben wir Ihre Leselust geweckt? Dann bestellen Sie noch heute.

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