Neue hospiz zeitschrift mit dem Schwerpunkt „Spiritueller Schmerz“

Einer der wohl größten Wünsche Sterbender ist, keine Schmerzen haben zu müssen. Aber mit Schmerzmitteln allein ist das nicht immer möglich. Cicely Saunders sprach bereits Mitte des vergangenen Jahrhunderts von total pain: Sterbende erleben körperlichen, psychischen, sozialen und spirituellen Schmerz. Doch nichts ist so schwer zu (be-)greifen wie der spirituelle Schmerz. In dieser Ausgabe der hospiz zeitschrift möchten wir uns dem Thema annähern.

 

Spiritual Pain – Manuela Straub setzt sich mit dem Umgang mit existentieller Frustration auseinander. Existentielle Frustration kann aufgrund eines (vorübergehenden) fehlenden Lebenssinns entstehen. In den Niederlanden wurden Menschen, die um Sterbehilfe gebeten hatten, nach ihrem Beweggrund befragt: 67 % nannten das Fehlen eines Sinnes und die Sinnlosigkeit des Leidens. Eine Antwort auf die Sinnfrage auch am Ende des Lebens zu finden, kann Leben unter zuweilen schwierigen Situationen weiterhin lebenswert machen. Doch was machen, wenn die Sinnfrage nicht (mehr) beantwortet werden kann? Im Caritas Hospiz Wien ist man nun vor zweieinhalb Jahren einen neuen Weg gegangen: In Anlehnung an Viktor E. Frankl gibt es einen logophilosophischen Gesprächskreis.

 

Was ist spiritueller Schmerz und was ist spirituelles Leiden? Genau mit diesen Fragen setzt sich Josef Raischl auseinander. Und wie gehen wir damit in der palliativen Situation um? Fragen, die uns in der Begleitung immer wieder begegnen und mit denen wir uns immer wieder auseinandersetzen sollten.

 

Spiritualität in der Kinder- und Jugendhospizarbeit?

Die Bedürfnisse nach Spiritualität empfinden Kinder und Jugendliche genauso wie Erwachsene. Auch sie brauchen einen Ort, an dem sie ihre spirituellen Bedürfnisse äußern können. Darüber berichtet Peter Wirtz.

 

Spiritueller Schmerz am Lebensende kann körperliche Schmerzen hervorrufen, die mit Schmerzmitteln nicht zu lindern sind. Psychischer, sozialer und spiritueller Schmerz kann physischen Schmerz hervorrufen. Margret Ehni berichtet aus ihren seelsorgerisch-spirituellen Begleitungen.

 

Spiritueller Schmerz in der Trauer – Cornelia Rommé, Theologin und Trauerbegleiterin, sieht in der Trauer auch eine Frage nach dem Sinn des Erlebten und nach dem Sinn des Weiterlebens. Aber es ist für sie auch eine Frage nach Gott und Gottesferne und nach einem Tröster, auch im christlichen Sinn.

 

Spiritueller Schmerz fängt nicht erst im Sterben an. Dorothea Bergmann berichtet über spirituelle Begleitung in stationären Pflegeeinrichtungen. 2016 wurde ein Modellprojekt gestartet, das es Mitarbeiter*innen in diesen Einrichtungen ermöglicht, besser auf die spirituellen Bedürfnisse der Bewohner*innen einzugehen.

 

Spiritueller Schmerz, spiritual pain, spiritual care – was verstehen Menschen, die haupt- und ehrenamtlich Sterbende begleiten, darunter? Wie begegnen sie spirituellen Schmerzen? Vier Mitglieder des Jakobus-Hospizvereins in Rosenheim haben mit uns darüber gesprochen.

 

Stephan Probst bringt uns den Umgang mit (spirituellen) Schmerzen im jüdischen Glauben nahe.

 

hospiz praxis

Spiritualität und Musiktherapie am Lebensende: Wie dies in der Praxis zusammenwirkt, berichtet Ulrike Beise.

 

Craniosacrale Therapie am Ende des Lebens – eine systemorientierte, ganzheitliche Form der Körperarbeit nimmt sich auch des spirituellen Schmerzes an.

 

Wir hoffen, Sie neugierig gemacht zu haben.

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