Zu Ostern auch positive Nachrichten

Leider erreichen uns täglich schlechte Nachrichten: Krieg, Zerstörung, Umwelt- und Klimakrise – um nur einiges zu nennen.

Doch heute möchten wir auf eine Studie der Wissenschaftlerinnen Prof. Susanne Sturm und Dr. Sarah Schäfer von der Universität Greifswald hinweisen, die viel Positives enthält.  Dass sehr viele  Menschen gerne lange oder immer länger leben möchten, ist weithin bekannt. Dass es viele Tipps, Tricks, Pillen, Cremes und Operationen gibt, die uns längeres Leben versprechen, ist auch bekannt. Aber was führt wirklich zu einem langen Leben? Bei aller Medizin wird die psychosoziale Komponente vernachlässigt. Untersucht wurde das nun mit sog. Überlebenszeitanalysen.

Im Jahr 1996 wurden 2400 Menschen in diese Studie aufgenommen. Ihr damaliges Alter lag zwischen 40 und 85. Ihre Sicht auf das Alter wurde über 23 Jahre von den Forscherinnen dokumentiert.  Am Ende der Beobachtung lebten noch 871 Personen. Die Daten wurden nun ausgewertet.

Zum Vergleich wurde eine Studie aus den USA von B.R. Levy hinzugezogen, die ebenso über 23 Jahre das Alt Werden  von 660 Personen dokumentiert hatte und im Jahr 2002 veröffentlicht wurde. Ihr Inhalte befasste sich wie die hier genannte Studie von Wurm und Schäfer  mit den Faktoren, die das Leben verlängern.

Die Ergebnisse beider Studien ähnelten sich.

Beide Studien sahen in einer positiven Sicht auf das Älterwerden eine lebensverlängernde Wirkung. Bei Levy waren es  sieben Jahre Unterschied in der Lebenserwartung, bei der Studie Wurm/Schäfer waren es sogar 13 Jahre. Die Wissenschaftlerinnen Wurm/Schäfer habe die Sichtweisen der Menschen näher hinterfragt und kamen zu dem Ergebnis, dass besonders Menschen, die noch Ideen und Pläne im Alter realisieren wollten und immer noch gerne neue Dinge lernen wollten, einfach älter wurden als die Gruppe von Menschen, die das negative Altersbild auch auf sich anwendeten.

 Die Wissenschaftlerinnen schließen daraus, dass alte Menschen dabei unterstützt werden sollen, weiterhin aktiv am Leben teilzunehmen und Neues zu probieren.

Auch für ein Ehrenamt im Hospiz ist es nie zu spät?

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