Die Kunst der Begleitung

 

 

„War es eine Träne, die Zuwendung gewünscht hatte? 
Oder nur ein Reiz im Auge?“

 

Ehrenamt im Hospiz ist ein wertvoller Schatz, doch er liegt im Verborgenen. Patrick Schuchter, Michaela Fink, Reimer Gronemeyer und Andreas Heller möchten ehrenamtliche Hospizarbeit öffentlich machen. Was treibt Ehrenamtliche an? Was „machen“ sie? Wie sehen sie sich selbst? Wo sind ihre Grenzen? Was Bleibt? Das waren die zentralen Fragen, nach denen das Autorenteam Ehrenamtliche im Hospiz befragte. 281 Ehrenamtliche nahmen an diesen Gesprächen teil und gemeinsam entdeckten sie die wunderbaren Facetten ihrer Tätigkeit. Ehrenamtliche Hospizarbeit trägt  ganz wesentlich zu einer mitsorgenden und friedlicheren Gesellschaft bei.

Die Kunst der Begleitung – ein Muss für alle Menschen, die sich hospizlich bewegen lassen. Ein Muss für alle Hauptamtlichen in der täglichen Arbeit, ein Muss für jeden angehenden Ehrenamtlichen und ein Muss für Erfahrene in der Begleitung. Immer wieder inspirierend und vielleicht lässt es auch ein bisschen Stolz zu auf das, was man erreicht hat.

Die Kunst der Begleitung
Was die Gesellschaft von der ehrenamtlichen
Hospizarbeit wissen sollte

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Der neue Bundes-Hospiz-Anzeiger

 

Die aktuelle Ausgabe des Bundes-Hospiz-Anzeigers stellt das Thema Ethik in den Vordergrund.

 

 

In der aktuellen Legislaturperiode wird die Bundesregierung hoffentlich einige ethische Themen in einen rechtlich verbindlichen Rahmen bringen. Dazu gehört eine Verbesserung der Pflegesituation in den Pflegeeinrichtungen und die höchstrichterliche Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes bezüglich des § 217 StGB. Nicht zu vergessen die Diskussion um das Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes, über das wir in unserem Beitrag: Kein Suizid-Arzneimittel berichten.

 

Die Sterbehilfedebatte findet weiterhin statt. Prominentestes Beispiel der letzten Wochen war der 104-jährige australische Wissenschaftler David Goddall, der in die Schweiz reiste, um sich das Leben zu nehmen. Goodall sah es als Menschenrecht an, dass er seinem Leben aktiv und bewusst ein Ende setzen könne. Dieses Thema ist in den Niederlanden weit gediehen. Susanne Kummer berichtet über die aktuelle Sterbehilfedebatte in den Niederlanden.

 

 

Palliativversorgung bei Neugeborenen, gibt es das? Ein Recht auf Demenz –gibt es das? Ein Recht auf Nahrungsverzicht – gibt es das? Wir sind in unseren Beiträgen diesen ethischen Fragen nachgegangen.
Und stellen Ihnen die Würdezentrierte Therapie (WzT), eine von einem kanadischen Wissenschaftler  entwickelte Therapieform, vor.

 

 

Ein Gespräch mit der Künstlerin Keaser-Bonanomi, die eine ganz besondere Form der Trauerarbeit entdeckt hat.

 

Last but not lest freuen wir uns mit Gerda Graf über Ihre besondere Ehrung – sie erhielt die Agner-Karll-Medaille. In Ihrer Laudatio betonte Prof. Christel Bienstein, dass Gerda Graf bereits sehr früh erkannt hat, dass Altenpflege und Hospizarbeit zusammen gedacht werden müssen.

 

Haben wir Sie neugierig gemacht? Dann heute noch bestellen.

Keine Suizid-Arzneimittel!

 

Am Montag gab das Bundesministerium für Gesundheit eine Pressekonferenz. Thema: der Umgang mit dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes vom 2. März 2017. Das Gericht urteilte damals, dass das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) den Erwerb eines Betäubungsmittels zur Selbsttötung in extremen Ausnahmefällen nicht verwehren darf. Für die  Behörde ein schwieriges Urteil, weshalb sie den ehemaligen Verfassungsrichter Professor Udo Di Fabio baten, ein Gutachten zu diesem Urteil zu erstellen. Dieser kam (wie wir berichteten) zu dem Fazit, dass das Urteil verfassungswidrig sei. Bis heute wurden 106 Anträge beim BfArM eingereicht. 106 Menschen möchten vom Staat die tödliche Dosis an Betäubungsmitten erhalten. Die Lage wurde also dringlich. Nun hat das Bundesministerium für Gesundheit Ende Juni ein Machtwort gesprochen und das BfArM aufgefordert, diese Anträge von Bürgern abzulehnen. „Es kann nicht Aufgabe des Staates sein, Selbsttötungshandlungen durch die behördliche, verwaltungsaktmäßige Erteilung von Erlaubnissen zum Erwerb des konkreten Suizidmittels aktiv zu unterstützen“, heißt es in einem Schreiben des parlamentarischen Staatssekretärs Lutz Stroppe an das BfArM. Streng rechtlich gesehen ist das ein höchstrichterliches Urteil, dass quasi nicht beachtet wird.

Der SPD-Gesundheitspolitiker Prof. Lauterbach twitterte nach Stroppes Brief an das BfArM: „Gesundheitsminister Spahn fordert Bundesbehörde BfArM auf, das geltende Recht zu missachten. Grundlage ist das Gutachten eines Richters in Rente. Wenn das in Kürze alle Ministerien tun, haben wir keinen Rechtsstaat mehr. Sauber wäre jetzt ein neues Gesetz“. Prof. Karl Lauterbach gehört zu den Politikern, die das Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes für richtig halten.

Die Hoffnung liegt nun im Urteil und  der Urteilsbegründung des Bundesverfassungsgerichtes zum § 217 StBG, Geschäftsmäßige Förderung der Selbsttötung.

Migranten am Ende des Lebens

 

Dass Menschen mit Migrationshintergrund wesentlich seltener palliativmedizinische Angebote wahrnehmen, diese Erkenntnis ist nicht neu. Neu ist aber, dass ein Forschungsteam unter der Leitung von Prof. Nauck an der Universität Göttingen nun mit Hilfe einer Studie ergründet hat, warum das so ist. Wichtigster Grund: die fehlenden Sprachkenntnisse. Informationen können nicht wahrgenommen werden und vorhandene Hilfen können nicht wahr- und angenommen werden. Hinzu kommen Angst und Schamgefühle, da Wertschätzung, Empathie und Respekt bei diesen Patienten im Vordergrund der Behandlung stehen. Werte, die in unserem heutigen „Medizinbetrieb“ nur noch selten zu finden sind. Oftmals möchten Menschen mit Migrationshintergrund gerne in die Heimat zurück, doch hier kommt es zu besonders großen Hürden. Es scheitert an bürokratischen, medizinischen, aufenthaltsrechtlichen oder politisch-rechtlichen Gründen.

Von Seiten des medizinisch-pflegerischen Personals führen kulturelle Unterschiede immer wieder Missverständnissen, die die Versorgung erschweren.

Nähere Infos unter: www.krebshilfe.de

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