Bundes-Hospiz-Anzeiger 2/2019

Junges Ehrenamt ist das Schwerpunktthema unserer neuesten Ausgabe des Bundes-Hospiz-Anzeigers.

Gisela Textor, Leiterin der Fachgruppe Ehrenamt im DHPV, macht sich Gedanken über junge Erwachsene im Hospiz. Können wir junge Menschen als Ehrenamtliche im Hospiz gewinnen? Was erwarten die jungen Menschen und welche Aufgabe können und wollen wir Ihnen bieten. Diese Fragen müssen vorab geklärt werden.

Junges Ehrenamt ist nur in geringem Umfang in sozialen Ehrenämtern vertreten. Der Malteser Hilfsdienst startete in Zusammenarbeit mit dem DHPV und dem BFSFJ ein Projekt, in welchem den Gründen nachgegangen werden soll und zugleich Wege gefunden werden sollen, die junge Menschen für das Ehrenamt im Hospiz gewinnen können.

Digitale Beratung, Mails, Chats, wenn erwünscht auch anonym, das sind neue Formen, um mit Jugendlichen über schwierige Themen wie Trauer oder Lebenskrisen von Kindern und Jugendlichen mit lebensverkürzender Erkrankung in Kontakt zu kommen.

Auch in der Kinder- und Jugendhospizarbeit sind überwiegend Ehrenamtliche im Alter zwischen 40 und 60 Jahren tätig. So wunderbar deren Begleitungen auch sind, dennoch wünschen sich Jugendliche auch Gleichaltrige als Begleitung. Was tun?

Auch unsere Familienministerin Franziska Giffey möchte junges Ehrenamt in der Hospizarbeit unterstützen und lud junge Ehrenamtliche zu sich nach Berlin ein und ehrte sie.

Das HPG beschäftigt uns weiterhin. Heinke Geiter, langjährige Ehrenamtliche, Pastorin i.R. und Leiterin von vielen Projekten als Vorsitzende des Hospizvereins Idsteiner Land, hat sich mit ihrem Hospizverein vorgenommen, mit stationären Pflegeeinrichtungen aktiv zusammen zu arbeiten. In einem Interview berichtet sie über Fallstricke, aber auch über das Ergebnis einer erfolgreichen und bestimmt nachahmenswerten Zusammenarbeit.

Macht Trauer krank? Zwei renommierte Damen, eine Praktikerin und eine Wissenschaftlerin haben über die Folgen der „Anhaltenden Trauerstörung“ als Krankheitsbild gesprochen.

Seit Ende 2015 sind ehrenamtliche Begleitungen im Krankenhaus möglich und vor allem auch abrechenbar. Doch was auf dem Papier steht, muss nicht immer für die Praxis gelten. Die Universitätsmedizin Göppingen hat nun in einem Workshop zusammengefunden, der sich der Umsetzung dieser Begleitungen im Krankenhaus auseinandergesetzt hat. Wo liegen die Probleme, aber auch wie können wir sie lösen.

Und Neues aus der Hospizarbeit und dem DHPV…

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