Neue hospiz zeitschrift druckfrisch!

hospiz zeitschrift Nr. 81

Wir alle arbeiten kontinuierlich an der Verbesserung unserer hospiz zeitschrift. Dies ist auch der Grund, warum wir im Laufe  dieses Jahres einige Veränderungen auf verschiedensten Feldern vornehmen werden. Ab dieser Ausgabe verwenden wir nun ungestrichenes Papier für unsere Zeitschrift. Das bedeutet, bei der Herstellung des Papiers wurde auf Bindesmittel verzichtet, das Papier wurde ohne synthetische Inhaltsstoffe hergestellt. Es ist chlorfrei und FSC umweltzertifiziert. Und das fühlt man – fühlen Sie selbst.

Angehörige – zugehört und nachgedacht.

 

Der Beitrag von Andreas Kruse steht ganz im Zeichen der psychischen Situation von pflegenden Angehörigen. Pflegende Angehörige stehen unter großen Belastung. Kruse gibt in diesem Beitrag einen guten und umfassenden Einblick in die verschiedenartigen Herausforderungen und eröffnet  zugleich Interventionsperspektiven. Sein Blick verengt sich nicht nur auf die Belastungen, er zeigt ebenso auf, dass mit der Pflege eines Familienmitgliedes auch seelische Wachstumspotentiale einher gehen können. Diese Pflege darf nicht auf die Belastungen reduziert werden.

Zudem wagt er einen Blick in die Zukunft. Familiäre Pflegeressourcen gehen und werden auch weiterhin zurückgehen. Wer fängt dann Betroffene auf? Die sorgende Gemeinschaft kann und soll hier neue Lösungen entwickeln.

Hartmut Remmers nimmt die Kommunikation der An- und Zugehörigen am Lebensende in den Fokus. In einer Studie untersuchte er anhand von qualitativen Interviews mit Betroffenen, wie Betroffene sich in dieser Situation fühlen und was sie sich wünschen.

Ein wichtiger Schlüssel zum Verständnis für sterbende Menschen ist das Verständnis für seine Lebensgeschichte. Elisabeth Wappelshammer und Christine Weissenberg geben Einblicke in die Lebenswege von Kriegskindern und Flüchtlingen und deren Auswirkungen auf das Lebensende.*

Wenn die Pflege von Angehörigen zur Belastung wird – ein Beitrag von Hildegard Huber. Auch Dorn und Kuss weisen in ihrem Beitrag auf die oftmals als sehr schwierig angesehenen Belastungen hin. Wenn aus Macht Ohnmacht wird. Und was in diesen Situationen helfen kann.

Manchmal ist ein kleiner Perspektivenwechsel notwendig. Wir sprechen oftmals „nur“ von den sterbenden Menschen, aber geht es doch vielmehr auch um ein soziales Beziehungsgeflecht. Kreyer spricht deshalb von einer unit of care, Sterbende und deren An- und Zugehörige werden gemeinsam gesehen. Wie sieht diese Welt zuhause aus? Kreyer ist dieser Frage nachgegangen.

Last but not least – im Praxisteil der hospiz zeitschrift spricht Theresia Schmidt, langjährige Koordinatorin über ihre Erfahrungen und Erkenntnisse aus der Zusammenarbeit mit Angehörigen.

Lesen Sie selbst, wir wünschen Ihnen eine gute Lesezeit.

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*Leider ist und hier ein kleiner Fehler unterlaufen, wir haben im Anschluss an diesen Beitrag nicht die passende Literaturliste angehängt. Wir bedauern dies und möchten uns dafür entschuldigen. Die korrekte Literaturliste finden Sie auf unsrer Homepage unter https://www.hospiz-verlag.de/services/ergaenzungen/

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