hospiz zeitschrift Nr. 94

In der neuen Ausgabe der hospiz zeitschrift stellen wir die Frage: Wo steht Hospiz in diesen Tagen? Wir versuchen in dieser Ausgabe, verschiedene Aspekte von Hospiz zu beleuchten.

Was ist heute ein idealer Sterbeort oder gibt es überhaupt ideale Sterbeorte? Oder zeigt uns nicht allein diese Frage, dass wir das Sterben aus der Mitte des Lebens aussperren?

Gibt es das ideale Sterben? Muss Sterben begleitet werden? Muss das Sterben selbst bestimmt werden? Oder müssen wir uns gar eines Tages selbst abschaffen?

Was ist ein Hospiz? Und vor allem, was macht ein Hospiz wirklich aus? Ein schönes Zimmer?

Reimer  Gronemeyer/Lee Hoinacki, Marianne Gronemeyer und Tilo Kerkovius gingen diesen Fragen in ihren Beiträgen nach.

Ist Sterben und Tod wirklich in der Mitte der Gesellschaft angekommen? Es wird viel über den Tod gesprochen, aber dennoch verdrängen wir ihn weiterhin aus unserem Leben – und er wird zunehmend in einen professionellen Bereich abgeschoben. Dort muss der Tod organisiert werden. Muss das so sein? In den 70er Jahren kam nicht nur die Hospizbewegung sondern auch die Sozialraumorientierung auf. Aber was ist Sozialraumorientierung und was kann sie zusammen mit Hospizarbiet bewirken? Lesen Sie dazu den Beitrag von Jonas Metzger.

Hospiz und Ökonomie – Hospiz ist Teil des Gesundheitswesens, aber Hospiz wird auch als „Zwitterwesen“ wahrgenommen. Hospiz kommt aus dem Ehrenamt, aber ohne Finanzierung wäre die Hospizbewegung nicht so erfolgreich – das wird mancherorts immer noch verdrängt und führt dadurch zu Schieflagen. Erich Rösch berichtet uns davon.

Hospize und Ökonomie? Ja, auch Hospize müssen ökonomisch denken, an Bedarfen orientiert; ein Gespräch mit Anja Schneider.

hospiz praxis widmet sich der Hochaltrigkeit.

Was machen, wenn hochaltrige, multimorbide  Menschen Hilfe brauchen und die SAPV eigentlich nicht greift? Heike Heß berichtet aus Ihrem Alltag.

Palliative Versorgung in Pflegeeinrichtungen, geht das? Was braucht es dafür? Lesen Sie hierzu Christa Seeger.

Hochaltrige Menschen kommen in unserer Gesellschaft nicht vor. Ein Land-Hausarzt zeigt auf, welche (Ver-)Sorgelücken bei hochaltrigen Menschen bestehen – weil das System sie nicht mehr als das wahrnimmt, was sie sind: Menschen, die sich Sicherheit und eine sinnstiftende Beziehung wünschen. Die anonymen und unpersönlichen hausärztlichen Versorgungszentren werden diese Lücke nur noch vergrößern. Und wo ist der Hospizgedanke? Ein Landarzt aus Niebüll erzählt.

Haben wir Ihr Leseinteresse geweckt? Dann bestellen Sie noch heute die hospiz zeitschrift palliative care.

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