Die neue hospiz zeitschrift ist erschienen

 

 

Die neue Ausgabe der hospiz zeitschrift mit dem Schwerpunkt: Hospiz an den Rändern der Gesellschaft

Menschen am Rande der Gesellschaft sind am Ende, sterben oftmals lange vor ihrem Ableben den sozialen Tod. Sie werden ausgegrenzt oder grenzen sich aus Scham oder Angst vor sozialer Ächtung selbst aus. Sogar Eltern und Geschwister grenzen manchmal Familienmitglieder aus.

Sterben im Knast oder im Hospiz – wenige kommen in den ‚Genuss‘, im Hospiz sterben zu können. Was brauchen sie wirklich am Ende des Lebens?

Dennoch sterben in Gefängnissen und im Maßregelvollzug Menschen eines natürlichen Todes. Dies betrifft 0,8 Prozent aller forensisch-psychiatrischen Inhaftierten. Braucht es hier eine gute Sterbebegleitung?

Hospiz und Trauer im Knast, es ist nicht nur die Trauer um verstorbene Angehörige, sondern es ist auch die Trauer, was die Gefangenen den Opfern und deren Angehörigen angetan haben. Und es ist die Trauer um das eigene, als verwirkt empfundene Leben.

Hospizbegleitung steht nicht allen Bevölkerungsgruppen gleichermaßen offen. Gesellschaftlich isolierte Gruppen, wie beispielsweise wohnungs- oder obdachlose Menschen und Menschen in Altersarmut können nur erschwert Zugang zu hospizlicher Begleitung finden. Ziel des hier beschriebenen Projektes war, im Besonderen den Zugang zu diesen Zielgruppen zu finden. Es lief nicht alles nach Wunsch – ein Scheitern lag nah, aber ein zweiter Anlauf wurde angegangen.

Das Krankenmobil in Hamburg – ein Gespräch mit der Leiterin des Krankenmobils der Caritas im Hamburg.

Das VinziDorf-Hospiz im Herzen von Graz steht jedem Menschen, der volljährig und obdachlos ist und eine stationäre Hospizversorgung benötigt, offen. Vier Mitarbeit*innen und ein weiblicher Gast berichten in einem Interviews über dieses ungewöhnliche und anrührende Hospiz.

Was wir oftmals übersehen: Kinder und Jugendliche sind Angehörige, Angehörige, die auch Aufgaben und Pflichten übernehmen. Welche Bedürfnisse und Bedarfe haben diese betroffenen Kinder und Jugendlichen? Was brauchen sie? In einem Interview erzählt die 19-jährige Chiara über das Zusammenleben mit Ihrem zwei Jahre älteren Bruder, der vor 10 Wochen gestorben ist.

Palliative Care in Einrichtungen der Behindertenhilfe: Wie kann man Palliative Care am Lebensende dort etablieren?

Und wir berichten über eine Einrichtung der Behindertenhilfe, die sich dem Thema gewidmet hat – ein Bericht aus der Praxis.

Last but not least – unsere Schriftleiterin hospiz praxis besuchte die Gedenkstätte Grafeneck. Dort nahm im Nationalsozialismus die Euthanasie, die Vernichtung von Männern und Frauen mit Behinderung, ihren traurigen Anfang. Ein eindrucksvoller Bericht!

 

Wir hoffen, wir haben Ihr Leseinteresse geweckt.

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