Musiktherapie zeigt viele positive Effekte

 

2015 begann die SRH Hochschule in Heidelberg ihr Forschungsprojekt „Musiktherapie 360 Grad“ und konnte dieses nun nach drei Jahren erfolgreich abschließen. Gefördert wurde das Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Teilnehmer an der Forschung waren die Pflegeheimat St. Hedwig in Heidelberg und die Krankenhäuser St. Marien- und St. Annastiftskrankenhaus in Ludwigshafen.

Das Ergebnis: Bezieht man eine Musiktherapie in das Behandlungskonzept aller beteiligten Personen des Pflegeprozesses ein – Angehörige, Pflege und Betroffene, so können alle davon profitieren.

Erfahre Musiktherapeuten der SRH Hochschule Heidelberg musizierten zum Zwecke der Forschung zwei Mal in der Woche in den Einrichtungen. Sie spielten den Bewohnern dabei aber nicht nur Musik auf ihren Instrumenten vor – sondern die musizierten gemeinsam. Auf den Zimmern – aber auch auf der ganzen Station oder in den Gemeinschaftsräumen. Der Effekt ist verblüffend. Die Pflegenden sprechen von „abnehmendem Gejammer der Bewohner“ und sie bemerkten eine überraschende Textsicherheit, selbst bei an Demenz erkrankten Bewohnern.

Auf die Angehörigen wirkt die Musiktherapie beruhigend, da sie ihre Angehörigen wieder aktiver erleben.

Auch auf das Pflegepersonal selbst hatte das Musizieren Auswirkungen, gesprochen wurde von einer höheren Arbeitszufriedenheit und einem abnehmenden Burnout-Risiko.

Das Forschungsprojekt war ein voller Erfolg und von vielen Seiten wurde der Wunsch geäußert, das Projekt auch in Zukunft fortzuführen.

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