Ohne Ehrenamt ist Hospiz nicht möglich. Zeit, uns eingehender mit dem was Ehrenamtliche bewegt, zu befassen.

Die Kunst der Begleitung

 

Ehrenamtliche Hospizbegleiterinnen arbeiten oft im Hintergrund. Mit diesem Buch treten sie aus dem Schatten. Hospizbegleiterinnen erzählen Geschichten aus ihren Begleitungen existenziell und erhellend. Sie praktizieren eine eindrucksvolle Kunst der Begleitung, finden Zugang zu völlig fremden Menschen, bauen Brücken und Beziehungen zu Personen, Familien und Freundinnen in der oft zerdehnten letzten Lebensphase.

Ihre Haltung ist von solidarischem Dasein, von akzeptierender Offenheit, einem unmittelbaren Mitgefühl und einem akzeptierenden Verständnis geprägt. Die Mitsorge mit den immer auch fremden sterbenden Menschen geschieht im Geist der Gastfreundschaft, der Hospitalität. So wird ein wichtiger Beitrag für eine friedlichere Gesellschaft geleistet, denn Hospizarbeit („hospeace“) ist Friedensarbeit.

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Ehrenamtliche Hospizarbeit in der Mitte der Gesellschaft?

 

Die Hospizbewegung hat zu einem menschenwürdigeren Umgang mit Sterbenden und ihren Angehörigen in Deutschland wesentlich beigetragen. Die Wissenschaft hierzulande hat sich jedoch bis jetzt kaum mit der Hospizbewegung befasst. Dieses Defizit gilt im Besonderen für die Erforschung ehrenamtlicher Tätigkeit in diesem Feld. Der für die Hospizarbeit tragende Boden des freiwilligen Engagements für Menschen am Lebensen- de verändert sich heute aufgrund des gesellschaftlichen Wandels radikal – und das wird auch die Hospizbewegung verändern. Umso wichtiger ist es, dieses Feld systematisch in den empirisch-analytischen Blick zu nehmen.

Im vorliegenden Buch wird folgenden Fragen nachgegangen: Welche Einstellungen sind gegenüber dem hospizlichen Ehrenamt in der Gesellschaft vorhanden? Welche Merk- male weist das ehrenamtliche Engagement aus Sicht von Koordinator*innen ambulanter Hospizdienste auf? Welches Selbstverständnis haben Ehrenamtliche? Wie sehen Hausärzt*innen und Pflegende ehrenamtliches Engagement für Patient*innen am Le- bensende? Schließlich: Wie steht es um die Frage nach der Zugangsgerechtigkeit – so- wohl für jene, die sich für eine Tätigkeit als hospizliche*r Begleiter*in interessieren, als auch für jene, die eine solche Begleitung für sich wünschen?

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Kurshandbuch Ehrenamt

 

Wurzel und Kern der Hospizbewegung war und ist das leidenschaftliche, bürgerliche Engagement ehrenamtlich tätiger Menschen – hospizliches Denken und Handeln als Menschenpflicht. Mitstreiter der ersten Stunde berichten über den Geist und die Entwicklung der Bewegung. Hospiz ist Haltung.

Doch seit diesen ersten Anfängen ist viel entstanden. Ehrenamtliche sind heute Experten auf Ihrem Gebiet. Wie sieht dieses Expertentum aus? Ehrenamtliche nehmen eine lange und profunde Ausbildung auf sich, durchschnittlich 100 Stunden Befähigungskurse und mindestens 20 Stunden Hospitation. Hospiz ist Haltung. Das Buch widmet sich grundsätzlich diesem Thema und arbeitet es ein grundsätzliches Fundament als Handlungsleitfaden heraus. Das Buch bleibt dabei aber nicht im Theoretischen stecken, sondern orientiert sich an der Praxis. Was kann, will, soll Ehrenamt leisten? Und was nicht! Hospiz ist Haltung. Expertentum im Ehrenamt orientiert sich in anderen Dimensionen wie dies im Pflege- und Medizinbereich der Fall ist. Der Mensch als Ganzes steht im Vordergrund. Dies gilt auch für den „Lohn“ der Arbeit; im Vordergrund stehen hier Wertschätzung und Anerkennung als gleichwertiger Partner.

Ehrenamtliche bilden aber auch ein wertvolles Bindeglied zur Gesellschaft. Sterben soll wieder zurück in die Gesellschaft geholt werden. Ist diese Entwicklung in Gefahr? Wo stehen Ehrenamtliche heute im Hospiz und der palliativen Versorgung? Aufgrund der zunehmenden Professionalisierung müssen alle Beteiligten ihre Parameter neu justieren. Aus dieser jahrelangen Arbeit ist das Leitbild Ehrenamt in der Hospizarbeit entstanden – zehn Bausteine. Hospiz ist Haltung.

Abgerundet wird dieses Kurshandbuch durch nützliche und praxisnahe Hilfen. Ein Buch, dass in jedes Hospiz, jede Palliativeinrichtung und in jeden Bücherschrank eines Ehrenamtlichen im Hospiz gehört.

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Darum mache ich es

 

Ehrenamtliche geben ihren Beitrag zur Begleitung umsonst. Warum machen sie das? Was treibt sie an, welche Motivation und welche Erwartungen knüpfen sie an ihre Arbeit?

Anne Goossensen und Mart Sakkers haben Ehrenamtliche befragt und beabsichtigen mit diesem Buch aus den praktischen Berichten der Ehrenamtlichen, verknüpft mit der Wissenschaft, eine Theorie verständlich zu machen, die den empfundenen Wert dieser Arbeit verdeutlicht.

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