Neue hospiz zeitschrift druckfrisch!

hospiz zeitschrift Nr. 81

Wir alle arbeiten kontinuierlich an der Verbesserung unserer hospiz zeitschrift. Dies ist auch der Grund, warum wir im Laufe  dieses Jahres einige Veränderungen auf verschiedensten Feldern vornehmen werden. Ab dieser Ausgabe verwenden wir nun ungestrichenes Papier für unsere Zeitschrift. Das bedeutet, bei der Herstellung des Papiers wurde auf Bindesmittel verzichtet, das Papier wurde ohne synthetische Inhaltsstoffe hergestellt. Es ist chlorfrei und FSC umweltzertifiziert. Und das fühlt man – fühlen Sie selbst.

Angehörige – zugehört und nachgedacht.

 

Der Beitrag von Andreas Kruse steht ganz im Zeichen der psychischen Situation von pflegenden Angehörigen. Pflegende Angehörige stehen unter großen Belastung. Kruse gibt in diesem Beitrag einen guten und umfassenden Einblick in die verschiedenartigen Herausforderungen und eröffnet  zugleich Interventionsperspektiven. Sein Blick verengt sich nicht nur auf die Belastungen, er zeigt ebenso auf, dass mit der Pflege eines Familienmitgliedes auch seelische Wachstumspotentiale einher gehen können. Diese Pflege darf nicht auf die Belastungen reduziert werden.

Zudem wagt er einen Blick in die Zukunft. Familiäre Pflegeressourcen gehen und werden auch weiterhin zurückgehen. Wer fängt dann Betroffene auf? Die sorgende Gemeinschaft kann und soll hier neue Lösungen entwickeln.

Hartmut Remmers nimmt die Kommunikation der An- und Zugehörigen am Lebensende in den Fokus. In einer Studie untersuchte er anhand von qualitativen Interviews mit Betroffenen, wie Betroffene sich in dieser Situation fühlen und was sie sich wünschen.

Ein wichtiger Schlüssel zum Verständnis für sterbende Menschen ist das Verständnis für seine Lebensgeschichte. Elisabeth Wappelshammer und Christine Weissenberg geben Einblicke in die Lebenswege von Kriegskindern und Flüchtlingen und deren Auswirkungen auf das Lebensende.*

Wenn die Pflege von Angehörigen zur Belastung wird – ein Beitrag von Hildegard Huber. Auch Dorn und Kuss weisen in ihrem Beitrag auf die oftmals als sehr schwierig angesehenen Belastungen hin. Wenn aus Macht Ohnmacht wird. Und was in diesen Situationen helfen kann.

Manchmal ist ein kleiner Perspektivenwechsel notwendig. Wir sprechen oftmals „nur“ von den sterbenden Menschen, aber geht es doch vielmehr auch um ein soziales Beziehungsgeflecht. Kreyer spricht deshalb von einer unit of care, Sterbende und deren An- und Zugehörige werden gemeinsam gesehen. Wie sieht diese Welt zuhause aus? Kreyer ist dieser Frage nachgegangen.

Last but not least – im Praxisteil der hospiz zeitschrift spricht Theresia Schmidt, langjährige Koordinatorin über ihre Erfahrungen und Erkenntnisse aus der Zusammenarbeit mit Angehörigen.

Lesen Sie selbst, wir wünschen Ihnen eine gute Lesezeit.

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*Leider ist und hier ein kleiner Fehler unterlaufen, wir haben im Anschluss an diesen Beitrag nicht die passende Literaturliste angehängt. Wir bedauern dies und möchten uns dafür entschuldigen. Die korrekte Literaturliste finden Sie auf unsrer Homepage unter https://www.hospiz-verlag.de/services/ergaenzungen/

Organspende – Neue Aspekte, die bedacht werden müssen

 

Organspende ist nicht nur eine ethisch schwierige Entscheidung, es ist auch gerade für die Ärzteschaft ein rechtlich heikles Thema. Der Patientenwille, so vorhanden, ist für die Organentnahme oder Nicht-Entnahme entscheidend. Doch es stellte sich heraus, dass der PatientInnenwille nicht immer so eindeutig formuliert wurde, wie es notwendig wäre. Warum das so ist, dem ist ein Professorenteam der Ludwig-Maximillians-Universität München nachgegangen. Sie haben 236 SeniorInnen nach Ihren Vorstellungen und bereits getroffenen Maßnahmen befragt.

Der PatientInnenwille kann in einem Organspende-Ausweis und/oder in der Patientenverfügung festgelegt werden. Circa 20 Prozent der Befragten besaßen einen Organspende-Ausweis. Einige dieser Personen besaßen zusätzlich eine Patientenverfügung, deren Inhalt einer Organspende unwissentlich entgegenstand. Grund dafür war, dass die Befragten in ihrer Patientenverfügung keine lebenserhaltenden Maßnahmen wünschten und auch nicht auf einer Intensivstation sterben wollten. Würde bei einem dieser Menschen nun ein Sterbefall eintreten, der eine Organspende möglich machen würde, stünden die Ärzte nicht nur vor einem ethischen sondern auch vor einem rechtlichen Problem. Was gilt? Doch genau diese Problematik ist den Befragten nicht bewusst. Denn die Organspende-Willigen kannten weder Voraussetzungen und Ablauf einer Organspende, noch waren sie mit der damit verbundenen Hirntodproblemtik vertraut. Diese Studie zeigt, so auch Prof. Mackmann von der Universität München, dass ein erheblicher Aufklärungsbedarf vorhanden ist. Um den wirklichen Willen des Patienten zu ermitteln, bedarf es qualifizierter Informationen und Beratung.

Unglaublich? Ja. Unmöglich? Nein.

 

Das Auto des Deutschen Kinderhospizvereins ist gestohlen worden – unglaublich, aber wahr. Wann der Wagen gestohlen wurde ist aber noch nicht ganz geklärt, denn dieses Fahrzeug, ausgestattet mit einer Laderampe für Rollstuhlfahrer, wurde nur unregelmäßig genutzt. Das bunt, mit Kindern, Luftballons und dem Logo des Dt. Kinderhospizvereins bemalte Fahrzeug stand auf einem Parkplatz in der Nähe der Kinderhospizakademie. Als eine Mitarbeiterin der Akademie das Fahrzeug nutzen wollte, war es einfach nicht mehr da. Dieses dreiste Verhalten schockierte alle Betroffenen, denn der Kleinbus ist unverzichtbar für den Transport von Kindern und Jugendlichen, um an den Angeboten der Kinderhospizakademie teilnehmen zu können. Erst im Jahr 2016 konnte der Bus mit Hilfe einer großen Spendenaktion angeschafft werden. Nun muss ein Fahrzeug gemietet werden, damit Kinder und Jugendliche an ihr Ziel kommen.

Spontan startet darauf der Kinderhospizverein eine Spendenaktion auf Facebook. Bis Dienstag waren bereits € 13.697 der für Neuanschaffung notwendigen € 15.000 erreicht. Vielleicht sollten wir social media nicht immer gleich negativ abstempeln?

Über unsere Facebookseite können Sie einen Kommentar hinterlassen oder auch selbst spenden! Hier klicken

ALTENPFLEGE 2019

Leitmesse mit neuen Schwerpunkten

Nürnberg – Das Messezentrum Nürnberg ist vom 2. bis 4. April 2019 der Treffpunkt der Pflegebranche. Rund 700 Aussteller präsentieren neueste Entwicklungen, Trends Dienstleistungen und Produkte für die stationäre und ambulante Pflegewirtschaft. Nachdem die ALTENPFLEGE 2018 in Hannover stattfand, kehrt sie 2019 turnusmäßig nach Süddeutschland zurück. Die ALTENPFLEGE ist für die Branche die führende Veranstaltung und umfasst die Bereiche Pflege & Therapie, Beruf & Bildung, IT & Management,
Ernährung & Hauswirtschaft, Textil & Hygiene sowie Raum & Technik. In diesem Jahr lautet das Motto der Veranstaltung: Altenpflege in Bewegung.

Passend dazu: der neue Bereich FOKUS Fuhrpark, bei dem es um Mobilität und Fuhrparkmanagement geht. Der Bedarf an innovativen Mobilitätslösungen und einem effizienten Fuhrparkmanagement in ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen ist in den letzten Jahren extrem angestiegen. Mit dem FOKUS Fuhrpark, einem neuen Gemeinschaftsstand in Halle 7, wird es auf der ALTENPFLEGE in Nürnberg erstmals eine Anlaufstelle zu den Themen Fahrzeuge, Fuhrparksoftware & Tourenplanung, Service- & Finanzierungskonzepte sowie Mobilitätskonzepte & Infrastruktur geben. Darüber hinaus finden die Besucher zwei Teststrecken für Elektrofahrzeuge, Elektrofahrräder und Pedelecs!

Absolutes Trendthema ist auch 2019 die Digitalisierung in der Altenpflege. Sie zieht sich durch alle Bereiche der Pflege – von der Pflegedokumentation über die Personalplanung bis hin zur pflegeunterstützenden Technik. Auf der ALTENPFLEGE 2019 wird die Digitalisierung in ihrem gesamten Umfang abgebildet, sowohl durch zahlreiche Aussteller mit entsprechenden Produkten als auch von jungen StartUps mit frischen Ideen.

Allen voran in der Sonderschau ALTENPFLEGE aveneo – Raum für Innovationen. Hier stehen – nomen est omen – die Innovatoren im Mittelpunkt wo sie den Besuchern Einblicke in die Pflege von morgen ermöglichen. Bei ALTENPFLEGE aveneo werden innovative Ideen gefördert, Netzwerke geschaffen und zukunftsweisende Forschungen ermöglicht. Die großflächige Sonderschau ist auch Austragungsort der „Start-Up-Challenge“, die bereits zum dritten Mal stattfindet. Hier stellen junge Unternehmen, Gründer und Studierende ihre Entwicklungen aus den Bereichen Technologie, Internet der Dinge, Architektur sowie Pflege- und Sozialwirtschaft einem großen Publikum vor. Die besten Ideen werden von einer hochkarätig besetzten Experten-Jury mit hochwertigen Marketing-Paketen unterstützt. Erstmalig in Nürnberg: Der 48 Stunden Design-Thinking-Workshop. Hierbei treffen sich Altenpflege-Schüler und Studierende anderer Fachbereiche um sich Gedanken über die Zukunft der Pflege zu machen – Querdenken ausdrücklich erwünscht.

Zu den tragenden Säulen der ALTENPFLEGE gehört zum nunmehr 5. Mal der ALTENPFLEGE Zukunftstag. Der dreitägige messebegleitende Kongress, Motto: „Gemeinsam stark!“, besticht durch ein facettenreiches Programm, welches die führenden Köpfe der Altenpflegebranche zusammenführt.

 

Mehr als 80 Referenten halten rund 75 Vorträge und Workshops zu den wichtigsten Themen und Entwicklungen der Pflege.

Im Rahmen des Kongresses findet auch der 8. Tag der Wohnungswirtschaft statt. Am Tag der Wohnungswirtschaft werden Trendthemen wie Servicewohnen und Quartier genauer beleuchtet, wirtschaftliche Perspektiven ermittelt und politische Rahmenbedingungen diskutiert. Darüber hinaus bietet der Tag der Wohnungswirtschaft eine Plattform für Verantwortliche von Wohnungswirtschaft und Pflegeeinrichtungen, für Architekten, Planer, Banken, Kommunen und Projektentwickler, um miteinander ins Gespräch zu kommen.

Service-Wohnen ist auch der Schwerpunkt des neuen Bereiches „Fokus Universal Rooms“, in dem es um das Leben und Wohnen im Alter unter optimalen Bedingungen geht. Die Besucher erleben eine komplett barrierefreie Wohnung in der anschaulich demonstriert wird, welche technischen Möglichkeiten es gibt, um das Wohnen alter(n)sgerecht zu gestalten.

Top-Thema der Branche ist nach wie vor die Personal-Rekrutierung. Pflegekräfte zu gewinnen und vor allem zu halten – das ist eine der Hauptaufgaben von stationären und ambulanten Einrichtungen. Denn auch wenn die Digitalisierung vieles verändern wird, so bleibt die Pflege die Hauptaufgabe des Menschen. Doch immer weniger junge Menschen entscheiden sich für eine langfristige berufliche Pflegelaufbahn.

Deswegen gibt es auf der ALTENPFLEGE 2019 erstmalig die Sonderpräsentation #MeetUp: Dein Leben. Dein Beruf. Angesprochen werden hier vor allem junge Pflegekräfte, Auszubildende, Schüler und Studierende, deren Bedürfnisse in den Mittelpunkt gestellt werden. Behandelt werden der richtige Umgang mit herausfordernden Situationen wie Demenz, aber auch mit Problemen bei der Kommunikation im Team. Außerdem geht es um persönliche Karriere- und Entwicklungschancen, spannende Schülerprojekte und Kreativwettbewerbe. Praxisberichte zur Integration ausländischer Pflegekräfte, spannende Erfahrungsberichte zu Auslandsaufenthalten in der Pflege und ein buntes Rahmenprogramm, u.a. mit den Pflegerappern DENA und IDREF, runden das Programm ab. Messeleiterin Carolin Pauly vom ALTENPFLEGE-Veranstalter Vincentz Network: „Es ist uns ein echtes Anliegen, mit #MeetUp: Dein Leben. Dein Beruf. junge Menschen anzusprechen. Authentisch. Modern. Ehrlich. Das spiegelt sich auch in der Gestaltung des Gemeinschaftsstandes wider. Vom Foodtruck über Gesprächslounges bis hin zu einer coolen Messearchitektur spricht jedes Detail des Messebereichs die Sprache unserer Zielgruppe.“

 

Neuer Name, etablierte Inhalte – aus ALTENPFLEGE connect wird das ALTENPFLEGE FORUM. Hierbei werden auf offenen Bühnen in den Hallen aktuelle Trendthemen diskutiert, neueste Produkte, Ideen und Dienstleistungen vorgestellt, sowohl in interaktiven Kurzvorträgen als auch in Meet-The-Expert-Talks, in interdisziplinären Shows und thematisch geführten Messerundgängen. Die Foren sind in den Hallen unterteilt in die Bereiche Pflege & Therapie, IT & Management, Verpflegung & Hauswirtschaft, Raum & Technik. Die Foren werden begleitet und unterstützt von Partnern aus der Wissenschaft, Forschung und Politik.

 

Genauere Informationen finden Sie in der folgenden pdf: ALTENPFLEGE2019_DigitalPresskit

oder online: www.altenpflege-messe.de

Hospizarbeit in stationären Pflegeeinrichtungen – ein Modellprojekt

 

Das Hospiz- und Palliativgesetz (HPG), seit Dezember 2015 in Kraft, verpflichtet Altenpflegeheime zu einer Kooperation mit Hospizdiensten. Damit diese Zusammenarbeit erfolgreich und befriedigend für beide Seiten erfolgt, braucht es eine sinnvolle Vorabplanung, gute Zusammenarbeit und eine gezielte Vorbereitung auf beiden Seiten.

Das vorliegende Projekt hat all dies aufgegriffen und zu einem Good-Practice Projekt zusammengefasst. In sechs eigenständigen Abschnitten, stellt Heinke Geiter die wichtigen Schritte vor und untermauert diese Schritte mit Beispielen aus der Praxis.

Heinke Geiter spricht aus Erfahrung. Seit vielen Jahren arbeitet sie engagiert als Leiterin eines Hospizvereins und kennt die Zusammenarbeit mit Altenpflegeheimen wie kaum jemand sonst.

Ein Buch für Praktiker, das aus der Praxis entstand

 

Hospizarbeit in stationären Pflegeeinrichtungen – ein Modellprojekt

Heinke Geiter

304 Seiten, Esslingen 2019, der hospiz verlag
ISBN: 978-3-946527-25-1, Preis: EUR 29,99 (D) / EUR 30,90 (A)

Heinke Geiter
Dekanin i. R. und evangelische
Seelsorgerin leitet seit vielen Jahren Trauergruppen
ISBN 978-3-946527-25-1

Interview mit Frau Pfifferling

 

Frau Christina Pfifferling ist die Jungautorin des erst kürzlich erschienen Buches „Auf Wiedersehen Papa! – Die Geschichte des Eisbären Bobo“

Heute spricht sie im Interview beim hospiz verlag über ihre ganz persönlichen Beweggründe zur Verfassung des Titels und die eigenen Zukunftspläne.

Hören Sie einmal rein!

 

 

Bestellen Sie hier direkt das Buch!

Die Fachzeitschrift Palliative Geriatrie

 

Unsere Gesellschaft altert – und schon bald wird die Nachfrage nach geeigneten Betreuungsplätzen steigen, denn mehr und mehr Menschen der Generation der Babyboomer werden älter. Doch – die Ansprüche nach Qualität und Qualifizierung sind hoch. Wie kann man dieser Nachfrage gerecht werden? Liegt die Zukunft der Pflege in der Technik und Digitalisierung oder in der Globalisierung? Kann ein Roboter die Lösung für mehr Pflegepersonal darstellen oder sollte sich die alternde Gesellschaft auf Pflegedörfer im Fernen Osten einstellen? Die erste Ausgabe der Fachzeitschrift Palliative Geriatrie 2019 dreht sich rund um den Schwerpunkt „Zukunft“ und versucht aufkommenden Fragen nachzugehen.

Leben mit Demenz – Geht das überhaupt? Wir sprechen über die Krankheit Demenz. Was verbindet der Großteil der Bevölkerung mit der Erkrankung – und was sagt die Fachwelt dazu? Die Forschung setzt sich intensiv mit der Alterskrankheit auseinander und versucht zielführende Behandlungsweisen für die Zukunft zu konzipieren – welche Aspekte sollten bei der Behandlung von Demenz im Vordergrund stehen?

Herr Höpflinger spricht in seinem Artikel über alternde Gesellschaft, Generationenverhältnisse, familiäre Beziehungen und der für die Zukunft bedeutsamen Generativität des hohen Lebensalters.

Für die junge Gesellschaft muss alles schneller, neuer und innovativer für die Zukunft sein – die alte Bevölkerung wird unwichtig und gar vergessen. Ist das richtig? Oder – stellt sich neue Generation damit selbst ein Bein? Herr Gronemeyer spricht über die derzeitige Wachstumsgesellschaft und deren Sicht auf die alternde Bevölkerung.

Das Krankenhaus der Zukunft – wird es auch für Menschen, die an Demenz erkrankt sind geeignet sein? Dieser Frage wird in der aktuellen Ausgabe nachgegangen.

Die deutsche Bevölkerung altert – zugleich sinkt der Anteil der Erwerbstätigen. Ein gegenläufiger Prozess, der gerade in der Pflege eine große Herausforderung darstellt. Migrantische Arbeitskräfte als Lösung heute und in der Zukunft?

Roboter und künstliche Intelligenz stehen für die Zukunft. Auch im Medizin- und Pflegesektor eröffnen sich dadurch viele Zukunftschancen. Der Einsatz wird jedoch kritisiert – Frau Martina Mara spricht über die Gründe.

Auch in dieser Ausgabe – ein Interview mit dem Allgemeinmediziner Peter Brall, der sich seit geraumer Zeit mit der Palliativmedizin beschäftigt.

 

Bestellen Sie heute noch die aktuelle Ausgabe hier.

Wir wünschen eine gute Lesezeit.

In eigener Sache

 

 

Insolvenz im Buchgroßhandel

Bestellen Sie ab sofort versandkostenfrei direkt beim hospiz verlag

 

Liebe Leserinnen und Leser des hospiz verlag,

wie stets, geben wir uns die größte Mühe, Ihnen Bücher und Zeitschriften rasch und in höchster Qualität zu liefern. Wo Sie unsere Publikationen kaufen, überlassen wir natürlich Ihnen. Viele unserer Leserinnen und Leser sind Kunden des örtlichen Buchhandels in ihrer Region. Dort kann es seit dem 14. Februar 2019 aufgrund der Insolvenz eines bedeutenden Buchgroßhändlers KNV zu erheblichen Lieferschwierigkeiten und Fehlmeldungen für die Publikationen des hospiz verlag kommen.

Der Weg eines Buches zum Leser durchläuft heute mehrere Stufen: vom Verlag geht das Buch in eine Verlagsauslieferung, von dort zu einem Buch-Großhändler, der Buchhändler bestellt dort das Buch, dieses wird in die Buchhandlung geliefert und dort können Sie es erwerben und abholen.

Wie Sie vielleicht der Presse entnehmen konnten, meldete im letzten Monat einer der bedeutendsten  Buch-Großhändler KNV (Koch Neff und Volckmar) Insolvenz an. Was heißt das z.B. für den hospiz verlag? Die Erlöse der letzten zwei Monate werden nicht bezahlt und voraussichtlich sind alle unsere Bücher, die dort im Lager liegen Teil der Insolvenzmasse und damit verloren.

Für Sie als Kunden kann es nun passieren, dass Sie im Buchhandel die Auskunft erhalten: „Der Titel ist nicht lieferbar“. Das stimmt natürlich nicht, denn der Titel ist lediglich über den insolventen Großhändler KNV nicht mehr lieferbar.  Über uns als Verlag und andere Großhändler wie z.B. Libri sind allerdings alle Titel lieferbar.

Aus diesem gegebenen Anlass haben wir uns entschlossen, bis auf weiteres Bücher und Zeitschriften aus dem hospiz verlag, die Sie direkt bei uns kaufen, ob in unserem eigenen Bücher-Shop auf unserer Homepage oder telefonisch oder per Fax bestellen, versandkostenfrei an Sie zu liefern. Zusätzlich  geht das gewünschte Buch noch am gleichen Tag in die Auslieferung.

Wir hoffen damit, Ihnen den Kauf von Büchern und Zeitschriften trotz der Insolvenz eines wesentlichen Lieferanten weiterhin komfortabel zu ermöglichen und verbleiben

mit den besten Grüßen

Ihr

der hospiz verlag

Tauschbörse für die Betreuung Angehöriger eingeführt

 

In Deutschland gelten die eigenen Angehörigen auch heute noch zum „größten Pflegedienst“ des Landes – das bedeutet: der Großteil der deutschen Bevölkerung strebt es an, seine Angehörigen selbst im Alter zu versorgen. Keine leichte Aufgabe. Laut des Barmer Pflegereports 2018 stellt die Pflege eines nahestehenden Menschen eine hohe psychische und physische Belastung dar. Diese Belastung entsteht für einige Menschen aufgrund der weiten Entfernung zur pflegebedürftigen Angehörigen. Konzentriert sich der eigene Lebensmittelpunkt beispielsweise auf den Raum Stuttgart – der pflegebedürftige Vater wohnt jedoch in Hamburg, wird das schnell zu einem großen Problem. Nicht zuletzt weil der Pflegende einen Beruf und Familie im eigenen Lebensraum versorgen muss – gleichzeitig jedoch mit dem eigenen Vater gemeinsam eine Mahlzeit einnehmen möchte oder ihm bei den wöchentlichen Einkäufen helfen möchte. Die große Distanz zwischen Stuttgart und Hamburg ist aber nicht einfach an einem Tag machbar – aus zeitlicher und finanzieller Sicht.

Für diese Problematik hat die HAW Hamburg eine deutschlandweite Tauschbörse – AniTa (Angehörige im Tausch) – ins Leben gerufen. Sie soll Pflegenden, für die eine permanente örtliche Präsenz nicht vorstellbar ist, unterstützen. Mit Hilfe der Tauschböse soll es Menschen aus ganz Deutschland ermöglicht werden, sich zu vernetzen und sich gegenseitig niederschwellige Unterstützung zuzusichern. Gesprochen wird hier nicht über eine flächendeckende Pflege, im Sinne eines täglichen Mittagessens oder einer Haushaltshilfe. Viel mehr soll es eine getauschte Hilfestellung darstellen, die für die Angehörigen eine ergänzende und entlastende Wirkung erzeugen. Vorstellbar wäre ein wöchentliches Mittagessen, ein paar schöne Stunden am Nachmittag mit Kaffee und Kuchen oder ein kurzer Besuch um nachzusehen, ob alles in Ordnung ist.

Wie funktioniert dieses Tauschsystem? – Der Angehörige A hat sich aus beruflichen und familiären Gründen einen Lebensmittelpunkt in Stuttgart aufgebaut. Sein Vater lebt in Hamburg. Die Angehörige B konzentriert ihren Lebensmittpunkt auf den Großraum Hamburg. Ihre nahestehende Verwandte lebt hingegen in Stuttgart. Beide angehörigen Menschen sind pflegebedürftig und freuen sich immer über die Besuche der Familie. Leider ist es beiden Angehörigen nicht permanent möglich örtlich präsent zu sein. Die Plattform AniTa möchte hier nun vermitteln. Sie stellt den Kontakt zwischen dem Angehörigen A und B her. Die beiden können sich nun verabreden und gemeinsam überlegen, wie sie sich jeweils unterstützen können. Dieses System kann selbstverständlich auch zeitversetzt oder in einer Art Ringtausch genutzt werden.

Auch Sie suchen eine Unterstützung oder wollen gerne helfen? Hier geht’s zur Tauschbörse: https://www.anita-familie.de/

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